NDR Info Nachrichten vom 24.09.2019:

Auch Merkel sieht Iran hinter Öl-Attacken

New York: Nach den USA machen auch Deutschland, Großbritannien und Frankreich Iran für die Luftangriffe auf Ölanlagen in Saudi-Arabien verantwortlich. Es gebe keine andere plausible Erklärung für die Attacken, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung von Bundeskanzlerin Merkel, Premierminister Johnson und Präsident Macron. Sie riefen zugleich Teheran auf, am Dialog über Sicherheitsfragen in der Region teilzunehmen. Vor dem Hintergrund des Konflikts zwischen den USA und Iran beginnt heute in New York die Generaldebatte bei der UN-Vollversammlung.| 24.09.2019 03:00 Uhr

Guterres zufrieden mit UN-Klimagipfel

New York: UN-Generalsekretär Guterres hat sich zufrieden mit dem von ihm einberufenen Klimagipfel gezeigt. Die Welt habe klare Handlungen und konkrete Initiativen gesehen, sagte Guterres zum Abschluss des Gipfels. So hätten 70 Länder angekündigt, ihren nationalen Beitrag zum Kampf gegen die Klimakrise zu erhöhen. Die schwedische Umwelt-Aktivistin Greta Thunberg hatte der Weltgemeinschaft auf dem Gipfel Versagen vorgeworfen. Die Zukunft der Jugendlichen werde gefährdet, sagte die 16-Jährige vor zahlreichen Staats- und Regierungschefs.| 24.09.2019 03:00 Uhr

1.000 weitere US-Soldaten gehen nach Polen

New York: Die USA wollen ihre Truppen in Polen um 1.000 Mann verstärken. Die Regierung in Warschau werde Stützpunkte für die Soldaten bauen und sämtliche Kosten dafür tragen, sagte Trump bei einem Treffen mit seinem polnischen Kollegen Duda am Rande der UN-Vollversammlung. Beide Staatschefs unterzeichneten eine entsprechende Erklärung. Die Truppen sollen demnach voraussichtlich aus anderen europäischen Ländern abgezogen werden, vermutlich auch aus Deutschland.| 24.09.2019 03:00 Uhr

PEN-Zentrum: Lesen stärker fördern

Darmstadt: Die Präsidentin des deutschen PEN-Zentrums, Venske, verlangt, der Förderung von Lesefähigkeiten einen höheren Status einzuräumen. Es gehe um die Zukunft unserer Gesellschaft, sagte die Schriftstellerin der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Sie verwies darauf, dass rund 25 Prozent der Viertklässler nicht sinnverstehend lesen können. Dies habe weitreichende Auswirkungen. Soziale Medien oder das Fernsehen reichten nicht aus, um Menschen die Informationen zur Verfügung zu stellen, die sie für ihre Mitwirkung in einer Demokratie brauchten.| 24.09.2019 03:00 Uhr