NDR Info Nachrichten vom 29.07.2019:

GeheimdienstKoordinator Coats geht

Washington: In der Regierung von US-Präsident Trump gibt es den nächsten Personalwechsel. Geheimdienstkoordinator Coats werde seinen Posten Mitte August verlassen, erklärte Trump auf Twitter. Unklar ist, ob der 76-Jährige aus eigenen Stücken geht oder Trump ihn zum Rücktritt gedrängt hat. Er hatte das Amt seit März 2017 inne. Zuletzt hatte es Berichte gegeben, dass der Präsident unzufrieden mit Coats sei. Der Geheimdienstkoordinator hatte unter anderem immer wieder vor möglichen Cyberangriffen Russlands gewarnt. Die Geheimdienste sind überzeugt, dass Moskau sich mit Hackerangriffen und anderen Methoden in den US-Wahlkampf 2016 eingemischt hat, um Trump zu helfen. Der Präsident hat sich immer wieder skeptisch dazu geäußert. Nachfolger von Coats soll nach dem Willen Trumps der republikanische Abgeordnete John Ratcliffe werden. Er gilt als treuer Gefolgsmann des Präsidenten.| 29.07.2019 06:45 Uhr

Demo in Hamburg zum "Erdüberlastungstag"

Hamburg: Mehrere Umwelt- und Klimaschutzgruppen wollen heute für einen nachhaltigeren Umgang mit den natürlichen Ressourcen auf die Straße gehen. Für den Demonstrationszug durch die Hamburger Innenstadt rechnen die Organisatoren mit mehreren Tausend Teilnehmern. Anlass ist der heutige sogenannte "Erdüberlastungstag". Er markiert den Zeitpunkt, an dem die Menschheit die für das Jahr zur Verfügung stehenden nachwachsenden Ressourcen rechnerisch verbraucht hat. Dieser von Umweltverbänden ermittelte Stichtag ist in diesem Jahr drei Tage früher als 2018 und sogar zwei Monate früher als vor 20 Jahren.| 29.07.2019 06:45 Uhr

Grüne: Subventionen im Flugverkehr streichen

Berlin: Die Grünen im Bundestag fordern, sämtliche Subventionen für den Luftverkehr zu streichen. Vize-Fraktionschef Krischer kritisierte in der Zeitung "Die Welt", dass bei internationalen Flügen weder Energiesteuer auf Kerosin noch Umsatzsteuer erhoben werde. Auch würden viele defizitäre Regionalflughäfen vom Staat subventioniert. Linken-Chefin Kipping sprach sich für strengere Regeln für Dienstreisen von Abgeordneten und Ministeriumsmitarbeitern aus. Im ZDF forderte sie, dass ihnen Flugreisen im Inland nicht mehr grundsätzlich erstattet werden sollten. Wenn Politiker dann stärker auf gute Zugverbindungen angewiesen seien, steige auch der Anreiz, in den Bahnverkehr zu investieren.| 29.07.2019 06:45 Uhr