NDR Info Nachrichten vom 14.07.2019:

"Barry" trifft als Tropensturm auf die US-Küste

New Orleans: Der Tropensturm "Barry" ist auf die Südküste der USA getroffen. Meteorologen erwarten heftigen Regen und Überschwemmungen vor allem im Bundesstaat Louisiana. Zehntausende Bewohner sind ohne Strom, Tausende mussten vorsorglich ihre Häuser verlassen. Befürchtete Schäden in New Orleans blieben zunächst aus. Der Flughafen der Stadt stellte aber den Betrieb ein. Experten hatten "Barry" ursprünglich als Hurrikan eingestuft. Auf seinem Weg über das Meer verlor er aber an Stärke, sodass er nun mit 115 Kilometern pro Stunde als Tropensturm gilt.| 14.07.2019 05:00 Uhr

Lindner will neue Regeln für Seenotrettung

Berlin: FDP-Chef Lindner hat eine Neuordnung der Seenotrettung im Mittelmeer gefordert. Lindner sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe, die Rettung gehöre in staatliche Hand. Migranten dürften von den Helfern aber nicht nach Europa gebracht werden, sondern an den Ausgangspunkt ihrer Reise. In Zusammenarbeit mit der UNO sollten menschenwürdige Unterkünfte in Nordafrika eingerichtet werden. Nötig sei auch, Migranten legale Wege nach Europa zu öffnen. Außenminister Maas hatte zuvor ein Bündnis aus EU-Staaten angeregt, die verbindlich Bootsflüchtlinge aufnehmen.| 14.07.2019 05:00 Uhr

Teile von New York ohne Strom

New York: In der amerikanischen Metropole hat es einen massiven Stromausfall gegeben. Betroffen waren knapp 42.000 Menschen in den Stadtteilen Midtown Manhattan und der Upper West Side. Aufzüge standen still, Ampeln fielen aus. Nach Medienberichten fuhren teils keine U-Bahnen mehr. Viele Kinobesucher saßen plötzlich komplett im Dunkeln. Der Grund für den Stromausfall ist unklar. Bürgermeister de Blasio sprach von einem mechanischen Problem im Netz.| 14.07.2019 05:00 Uhr

Bombenentschärfung im Stettiner Haff

Greifswald: Das Stettiner Haff ist wegen der Entschärfung einer Weltkriegs-Bombe weiträumig gesperrt. Die etwa 750 Kilogramm schwere Bombe liegt in rund sechs Metern Tiefe unweit vom Kaiserkanal, der zur Ostsee führt. Polnische Fachleute wollen den Sprengkörper auf ein Schiff heben, zur Ostsee bringen und dort in einem Militär-Übungsgebiet entschärfen. Touristenschiffe, Wassersportler und Fischer dürfen sich in einer rund acht Kilometer breiten Sperrzone nicht aufhalten.| 14.07.2019 05:00 Uhr