NDR Info Nachrichten vom 02.07.2019:

Von der Leyen könnte Kommissionspräsidentin werden

Brüssel: Bei der Besetzung des EU-Kommissionspräsidenten zeichnet sich eine Überraschung ab. Nach Informationen aus Verhandlungskreisen will Ratspräsident Tusk Bundesverteidigungsministerin von der Leyen für das Amt vorschlagen. In zahlreichen Einzelgesprächen sei ein Personalpaket geschnürt worden, heißt es. Demnach soll der belgische Ministerpräsident Michel Nachfolger Tusks als Ratspräsident werden. Spaniens Außenminister Borrell würde neuer Außenbeauftragter der EU. Ob der Vorschlag im Kreis der Staats- und Regierungschefs eine Mehrheit erhält, ist derzeit noch unklar. Der gestern unterbrochene Sondergipfel wurde inzwischen fortgesetzt. Der Kommissionspräsident der Europäischen Union wird von den Staats- und Regierungschefs vorgeschlagen und vom EU-Parlament gewählt.| 02.07.2019 16:45 Uhr

Lübtheen: 2.000 Einsatzkräfe bekämpfen Waldbrand

Lübtheen: In Mecklenburg-Vorpommern kämpfen mehr als 2.000 Einsatzkräfte gegen den Waldbrand auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz. Unterstützt werden sie von der Bundeswehr. Räum- und Bergepanzer sollen Schneisen in das Gebiet schlagen, um so den Feuerwehren sicheren Zugang in das Gebiet zu verschaffen. Probleme bereiten noch immer wechselnde Winde und die Munition auf dem früheren Militärgelände. Derzeit brennt es auf einer Fläche von etwa 600 Hektar. Vier Dörfer im Landkreis Ludwigslust-Parchim sind bereits geräumt. Zuletzt mussten die Einwohner den Ort Volzrade verlassen. Landrat Sternberg sagte, der Verdacht erhärte sich, dass es sich um Brandstiftung handele. Sternberg verwies auf die Ermittlungen der Kriminalpolizei.| 02.07.2019 16:45 Uhr

Ursache des Hubschauber-Unglücks unklar

Bückeburg: Nach dem Absturz eines Bundeswehr-Hubschraubers in Niedersachsen ist die Ursache weiter unklar. Die Emittlungen übernahm der für Flugsicherheit zuständige General. Das gab der Kommandeur des Internationalen Hubschrauberausbildungszentrums, Ott, bekannt. Er sagte in Bückeburg, die Untersuchungen würden in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft geführt. Bei dem Unglück in der Nähe von Hameln war gestern eine 25-jährige Soldatin ums Leben gekommen, ein weiteres Besatzungsmitglied wurde verletzt. Der 26-Jährige ist laut Ott noch im Krankenhaus und wird psychologisch betreut. Wer von beiden den Hubschrauber steuerte, sei noch unklar.| 02.07.2019 16:45 Uhr