NDR Info Nachrichten vom 31.05.2019:

USA planen Sonderzölle auf Waren aus Mexiko

Washington: Die USA wollen Mexiko mit Sonderzöllen zwingen, die illegale Einwanderung zu stoppen. Präsident Trump kündigte an, dass vom 10. Juni an Aufschläge von fünf Prozent auf sämtliche Einfuhren aus Mexiko erhoben werden. Die Sonderzölle würden bis Oktober schrittweise auf 25 Prozent angehoben, sollte das Nachbarland nicht wirksame Maßnahmen gegen die illegale Einwanderung ergreifen. Mexiko ist einer der wichtigsten Handelspartner der USA, viele Firmen produzieren dort für den amerikanischen Markt. Die Zahl illegaler Grenzübertritte hat in den vergangenen Monaten deutlich zugenommen.| 31.05.2019 03:00 Uhr

Merkel wirbt für internationale Zusammenarbeit

Boston: Bundeskanzlerin Merkel hat für internationale Zusammenarbeit bei globalen Problemen geworben. In einer Rede an der amerikanischen Universität Harvard sagte Merkel, Veränderungen zum Guten seien möglich, wenn man sie gemeinsam angehe. Als Beispiele nannte Merkel den Klimaschutz und den Kampf gegen Flucht und Vertreibung. Vor ihrer Rede vor Studenten hatte Merkel die Ehrendoktorwürde der Universität Harvard erhalten.| 31.05.2019 03:00 Uhr

Erdogan dringt auf Waffenstillstand in Idlib

Ankara: Die Türkei ist offenbar zunehmend besorgt über die Lage in der syrischen Rebellenregion Idlib. Dort haben syrische Regierungstruppen und ihre russischen Verbündeten in den vergangenen Tagen zahlreiche Angriffe geflogen, mehr als 50 Zivilisten sollen getötet worden sein. Nach Angaben der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu drang Präsident Erdogan in einem Gespräch mit seinem russischen Kollegen Putin auf einen sofortigen Waffenstillstand. Die Türkei befürchtet eine neue Massenflucht in Richtung ihrer Grenze.| 31.05.2019 03:00 Uhr

Klage gegen Monsanto wegen Umweltschäden

Los Angeles: Der Bayer-Konzern muss sich auf einen neuen Rechtsstreit wegen seiner Tochter Monsanto einstellen. Der Landkreis Los Angeles reichte Klage wegen Umweltschäden ein, die angeblich bereits vor Jahrzehnten verursacht wurden. Monsanto müsse sich an den Kosten für die Reinigung von verseuchten Gewässern beteiligen. Konkret geht es um die Chemikalie PCB, die Monsanto bis 1977 herstellte. Gegen die Firma laufen in den USA bereits zahlreiche Klagen, meist wegen des Pflanzengifts Glyphosat.| 31.05.2019 03:00 Uhr