NDR Info Nachrichten vom 22.05.2019:

Neuregelung zum Abschuss von Wölfen beschlossen

Berlin: Das Bundeskabinett hat eine Neuregelung zum Abschuss von Wölfen auf den Weg gebracht. Der Gesetzentwurf von Umweltministerin Schulze sieht vor, dass die Raubtiere künftig leichter getötet werden können, wenn sie Nutztiere gerissen haben. Dabei sollen bereits ernste Schäden für einen Abschuss ausreichen. Bisher musste der betroffene Nutztierhalter in seiner Existenz bedroht sein. Das Kabinett hat außerdem den Weg für die Zulassung von Elektro-Tretrollern in Deutschland freigemacht. Die Minister beschlossen eine Verordnung, die auch die Änderungen enthält, die der Bundesrat in der vergangenen Woche verlangt hatte. Danach dürfen E-Scooter nicht auf Gehwegen benutzt werden und die Fahrer müssen mindestens 14 Jahre alt sein.| 22.05.2019 11:15 Uhr

Vereidigung der neuen österreichischen Minister

Wien: Österreichs Bundespräsident Van der Bellen will am Mittag die neuen Minister vereidigen. Nach dem Bruch der Regierungskoalition und dem Rücktritt der FPÖ-Minister müssen das Verteidigungs-, das Innen-, das Sozial- und das Verkehrsministerium neu besetzt werden. Bundeskanzler Kurz hat vier Spitzenbeamte dafür vorgeschlagen. Einer von ihnen steht den Sozialdemokraten nahe. Dadurch hofft Kurz vermutlich, deren Unterstützung bei dem bevorstehenden Misstrauensvotum zu bekommen. Österreichs Sozialdemokraten haben noch nicht entschieden, wie sie sich bei der Abstimmung am Montag verhalten wollen. Grund für die Regierungskrise ist das Ibiza-Video mit Ex-Vizekanzler Strache.| 22.05.2019 11:15 Uhr

Washington: Hinweise auf Giftgas in Syrien

Washington: Die USA haben nach Angaben des Außenministeriums Hinweise darauf, dass Truppen des syrischen Präsidenten Assad Giftgas eingesetzt haben könnten. In einer Erklärung heißt es, man sammele noch Informationen. Die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten würden aber schnell und in angemessener Weise reagieren, falls sich die Hinweise bestätigen sollten. Der Angriff mit Chlorgas soll am Sonntag früh im Nordwesten Syriens erfolgt sein. Regierungstruppen gehen in der Provinz Idlib gegen islamistische Rebellen vor. Es ist die letzte Region, die noch von Aufständischen gehalten wird.| 22.05.2019 11:15 Uhr