NDR Info Nachrichten vom 15.04.2019:

Endgültiges Votum über EU-Urheberrechtsreform

Luxemburg: Die EU-Mitgliedsstaaten stimmen heute endgültig über die umstrittene EU-Urheberrechtsreform ab. Entscheiden werden die Agrarminister der Europäischen Union bei ihrem Treffen in Luxemburg. Die geplante Reform soll das Urheberrecht in der EU an das digitale Zeitalter anpassen. Kritiker befürchten eine Zensur im Internet, da Plattformen wie YouTube und Facebook künftig beim Hochladen überprüfen sollen, ob Inhalte urheberrechtlich geschütztes Material enthalten. Die Gegner der Reform argumentieren, so werde möglicherweise zu viel aussortiert.| 15.04.2019 04:00 Uhr

Sozialdemokraten in Finnland knapp vorne

Helsinki: In Finnland haben die oppositionellen Sozialdemokraten mit hauchdünner Mehrheit die Parlamentswahl gewonnen. Nach dem vorläufigen Endergebnis erreicht die Partei rund 18 Prozent und erhält 40 der 200 Sitze im finnischen Parlament. Die rechte Partei "Die Finnen" kommt auf nur einen Sitz weniger. Großer Wahlverlierer ist die Zentrumspartei von Regierungschef Sipilä. Die Sozialdemokraten unter Parteichef Rinne stehen vor einer schwierigen Regierungsbildung, da ein linkes Bündnis keine Mehrheit im Parlament erreicht.| 15.04.2019 04:00 Uhr

Mietwagenfirma unter Betrugsverdacht

Bochum: Eine deutsche Mietwagenfirma steht in Verdacht, Kunden europaweit betrogen zu haben. Nach einem Bericht von WDR und "Süddeutscher Zeitung" ermittelt die Staatsanwaltschaft Bochum gegen mehrere Verantwortliche des Unternehmens. Zahlreiche Kunden sollen der Firma einen Betrag von etwa mehreren hundert Euro gezahlt haben. Das Unternehmen soll im Gegenzug zwei Jahre später einen Neuwagen zur Miete versprochen haben, der zwei Jahre lang ohne weitere Kosten gefahren werden könne. Viele Kunden hätten nach dieser Zeit aber keinen Wagen erhalten. Auch die Behörden in Österreich und Italien ermitteln in der Sache.| 15.04.2019 04:00 Uhr

Sturmfront in den USA - acht Tote

Houston: Eine verheerende Sturmfront hat im Süden der USA schwere Zerstörungen angerichtet. Betroffen waren die Bundesstaaten Texas, Georgia, Alabama, Mississippi und Louisiana. Nach Medienberichten kamen mindestens acht Menschen ums Leben. Viele Bäume stürzten um, außerdem gab es große Schäden durch Sturzfluten und Tornados. Die Ortschaften Franklin in Texas und Hamilton in Mississippi sollen durch einen Wirbelsturm in weiten Teilen zerstört worden sein.| 15.04.2019 04:00 Uhr