NDR Info Nachrichten vom 11.03.2019:

Bahn rechnet weiter mit Sturm-Beeinträchtigungen

Essen: Die Deutsche Bahn rechnet wegen der Schäden durch das jüngste Sturmtief auch heute noch mit massiven Problemen im Berufsverkehr. Ein Sprecher sagte, der Grund seien zumeist umgestürzte Bäume. Reisende sollten sich im Vorfeld informieren, ob ihre Verbindung klappt. Ein Stromausfall im Stellwerk Essen hatte dazu geführt, dass der Zugverkehr in Nordrhein-Westfalen zwischenzeitlich komplett gestoppt werden musste. An mehreren Orten stellte die Bahn Waggons bereit, in denen gestrandete Fahrgäste auch die Nacht verbringen konnten. Im Sauerland starb ein Fahrer, als ein Baum auf sein Auto stürzte.| 11.03.2019 04:00 Uhr

Chinesische Airlines dürfen MAX 8 vorerst nicht einsetzen

Peking: Nach dem Absturz einer Boeing 737 MAX 8 in Äthiopien dürfen chinesische Fluggesellschaften Maschinen von diesem Typ vorerst nicht mehr einsetzen. Das hat die Luftfahrtbehörde der Volksrepublik angeordnet. Gestern waren bei dem Absturz einer Maschine der Gesellschaft Ethiopian Airlines 157 Menschen ums Leben gekommen. Erst im Oktober war zudem ein Flugzeug dieser Baureihe in Indonesien verunglückt. Damals starben 189 Passagiere und Besatzungsmitglieder.| 11.03.2019 04:00 Uhr

Maas wirbt in Afghanistan für Frieden

Masar-i-Scharif: Zum Auftakt seines ersten Besuchs als Außenminister hat Heiko Maas zugesagt, dass Deutschland sich weiterhin in Afghanistan engagieren wird. Maas äußerte sich im Rahmen seines Besuchs des Feldlagers der Bundeswehr in Masar-i-Scharif. Deutschland beteiligt sich an der Nato-Ausbildungsmission mit bis zu 1300 Soldaten. Die afghanischen Sicherheitskräfte sind teils unter erheblichen Druck der Taliban geraten. Die USA hatten im vergangenen Sommer Direktgespräche mit den Islamisten aufgenommen.| 11.03.2019 04:00 Uhr

Venezuelas Parlament will Notstand ausrufen

Caracas: Die Nationalversammlung von Venezuela soll nach dem Willen des selbsternannten Interimspräsidenten Guaidó heute den Notstand erklären. Zugleich betonte Guaidó, er habe Energie-Experten unter anderem aus Deutschland um Hilfe gebeten. Die Regierung von Staatschef Maduro macht einen von den USA geplanten Hackerangriff für den tagelangen Stromausfall verantwortlich. Die Opposition spricht von schlechter Wartung. Nach unbestätigten Angaben sind wegen fehlenden Stroms in den Krankenhäusern des Landes bisher mindestens 17 Patienten gestorben.| 11.03.2019 04:00 Uhr