NDR Info Nachrichten vom 06.03.2019:

Aschermittwoch steht im Zeichen der Europawahl

Passau: Die politischen Aschermittwochs-Veranstaltungen stehen in diesem Jahr im Zeichen der Europawahl. Knapp drei Monate vor der Abstimmung wollen die Parteien Akzente setzen. In der Dreiländerhalle in Passau treten Bayerns Ministerpräsident Söder und der Spitzenkandidat der Europäischen Volkspartei, Weber, auf. In Vilshofen wird die SPD-Spitzenkandidatin Barley eine Rede halten. Die Grünen-Chefs Baerbock und Habeck kommen nach Landshut. In Osterhofen tritt der AfD-Vorsitzende Meuthen auf. Die FDP veranstaltet ihren politischen Aschermittwoch in Dingolfing mit Spitzenkandidatin Beer. Und bei der Linken wird in Passau Ex-Parteichef Ernst erwartet.| 06.03.2019 10:15 Uhr

Mehrere Tote nach Angriff in Ostafghanistan

Kabul: In der ostafghanischen Stadt Dschalalabad sind bei einem Angriff auf eine Baufirma mehr als 20 Menschen getötet worden. Nach Angaben der Provinzregierung starben mindestens 16 Mitarbeiter des Unternehmens. Fünf Angreifer seien ums Leben gekommen. Es habe mehrere Verletzte gegeben. Laut den Behörden sprengten sich zwei Selbstmordattentäter in der Nähe des Flughafens in die Luft. In der Region gehen Kämpfer der Taliban und des sogenannten Islamischen Staates immer wieder gewaltsam gegen die dort stationierten US-Soldaten vor.| 06.03.2019 10:15 Uhr

Zahl der Gefährder nimmt nicht ab

Berlin: Trotz der Bemühungen um eine verstärkte Abschiebung von Islamisten ist die Zahl der Gefährder in Deutschland nicht gesunken. Nach Informationen der Deutschen Presseagentur hielten sich Anfang Februar in der Bundesrepublik 446 Islamisten auf, denen die Behörden zutrauen, schwere Straftaten zu planen. 330 von ihnen befanden sich nicht in Haft. Vor einem Jahr gab es laut Bundeskriminalamt in Deutschland etwa 380 Gefährder.| 06.03.2019 10:15 Uhr

Britische Polizei sucht Briefbomben-Verschicker

London: Die britische Polizei sucht den oder die Absender dreier Briefbomben. Die Sprengsätze waren gestern in Verwaltungsgebäuden am Flughafen Heathrow, am London City-Airport und am Bahnhof Waterloo entdeckt worden. Verletzt wurde niemand. Die Bomben hatten allerdings keine große Sprengkraft, laut Scotland Yard waren sie nur geeignet, kleinere Brände auszulösen. Unterstützt wird die britische Polizei von irischen Beamten. Medienberichten zufolge trugen mindestens zwei der drei verschickten DIN-A4-Umschläge Briefmarken aus Irland.| 06.03.2019 10:15 Uhr