NDR Info Nachrichten vom 03.03.2019:

Mehr Geld im öffentlichen Dienst der Länder

Potsdam: Die Angestellten im öffentlichen Dienst der Länder bekommen in diesem und den beiden kommenden Jahren deutlich mehr Geld. Arbeitgeber und Gewerkschaften einigten sich gestern Abend auf eine stufenweise Anhebung der Gehälter um insgesamt acht Prozent. Mindestens soll es 240 Euro mehr im Monat geben. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 33 Monaten. Verdi-Chef Bsirske lobte das Ergebnis der Tarifverhandlungen und sprach von einem guten Tag für die rund eine Million Beschäftigten. Der Verhandlungsführer der Länder, Berlins Finanzsenator Kollatz, sagte, die lange Laufzeit gebe Planungssicherheit. Die Länder stünden allerdings vor einem finanziellen Kraftakt.| 03.03.2019 10:00 Uhr

Messstationen: Schulze gibt Gutachten in Auftrag

Berlin: Bundesumweltministerin Schulze lässt die Genauigkeit der Abgas-Messstationen in Deutschland überprüfen. Die SPD-Politikerin sagte der "Bild am Sonntag", die Stationen würden zwar nach EU-weit gültigen Regeln laufend kontrolliert. Aufgrund der aktuellen Debatte habe sie aber ein unabhängiges Gutachten beim TÜV Rheinland in Auftrag gegeben. Den Vorstoß von Verkehrsminister Scheuer, die Stickoxid-Grenzwerte auf den Prüfstand zu stellen, kritisierte Schulze dagegen. Diese würden regelmäßig von Wissenschaftlern und Medizinern überprüft. Es gebe keinen vernünftigen Grund dran zu rütteln, so Schulze.| 03.03.2019 10:00 Uhr

Venezuela: Guaidó kündigt neue Proteste an

Quito: Venezuelas Oppositionsführer Guaidó hat zu neuen Protesten gegen Staatschef Maduro aufgerufen. Bei einem Besuch in Ecuador sagte Guaidó, für die kommenden zwei Tage seien in seiner Heimat neue Kundgebungen geplant. Gleichzeitig kündigte er an, trotz einer drohenden Festnahme nach Venezuela zurückzukehren. Gegen Guaidó läuft ein Ermittlungsverfahren, weil er sich im Januar zum Übergangspräsidenten ernannt hatte. Wegen des Verfahrens hätte er Venezuela eigentlich nicht verlassen dürfen. Die EU-Außenbeauftragte Mogherini warnte, eine Festnahme Guaidós würde den Konflikt zwischen Regierung und Opposition eskalieren.| 03.03.2019 10:00 Uhr