NDR Info Nachrichten vom 25.02.2019:

EU und Arabische Liga setzen Gipfel fort

Scharm el Scheich: Europäische Union und Arabische Liga setzen ihr Gipfeltreffen in Ägypten fort. Am zweiten und letzten Tag soll es unter anderem um die Krisen in Jemen, Syrien und Libyen gehen. Außerdem wollen die Staats- und Regierungchefs über den Nahost-Konflikt sprechen. EU-Ratspräsident Tusk hatte die Gipfelteilnehmer schon gestern aufgerufen, die Probleme in der Region gemeinsam anzugehen. Man dürfe das nicht weit entfernten Weltmächten überlassen. Zugleich warb Tusk für mehr Offenheit und Toleranz in den überwiegend autoritär regierten arabischen Staaten. Zu dem Treffen am Roten Meer sind fast 50 Könige, Präsidenten, Emire und andere Regierungsvertreter zusammengekommen. Für Deutschland nimmt Bundeskanzlerin Merkel teil.| 25.02.2019 09:15 Uhr

ÖD: Warnstreiks im Norden begonnen

Kiel: Im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes der Länder erhöhen die Gewerkschaften den Druck auf die Arbeitgeber. In Schleswig-Holstein begann heute früh an mehreren Orten ein ganztägiger Warnstreik. Betroffen sind unter anderem die Uni-Kliniken und die Landesverwaltungen einschließlich der Ministerien. Auch in Hamburg sind die Tarifbeschäftigten der Stadt heute zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Es handelt sich um die bislang größten Aktionen im laufenden Tarifstreit. Die Gewerkschaften Verdi und Beamtenbund fordern für die Beschäftigten der Länder sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro mehr pro Monat. Die Tarifgemeinschaft der Länder lehnt das ab, hat aber noch kein Angebot vorgelegt.| 25.02.2019 09:15 Uhr

Deutsche Exporteure etwas zuversichtlicher

Berlin: Die deutschen Exporteure blicken wieder etwas zuversichtlicher in die Zukunft. Das geht aus einer Umfrage des ifo Instituts hervor. Demnach sind die Erwartungen der Exporteure für die kommenden Monate um 1,2 Zähler auf 7,2 Punkte gestiegen. Es ist der erste Anstieg nach vier Rückgängen in Folge. Im Januar war das Stimmungsbarometer auf den tiefsten Stand seit April 2016 gefallen.| 25.02.2019 09:15 Uhr

Lima-Gruppe berät über Venezuela

Bogota: Die sogenannte Lima-Gruppe berät heute in Kolumbien über die Lage in Venezuela. Zu der Gruppe gehören mehrere lateinamerikanische Staaten und Kanada. Bei dem Treffen werden auch Venezuelas Oppositionsführer Guaidó und US-Vizepräsident Pence erwartet. Pence sagte vor seiner Abreise nach Bogota, es sei Zeit für ein freies und demokratisches Venezuela. Auch deutsche Politiker sprechen sich dafür aus, den Druck auf Staatschef Maduro zu erhöhen. Am Wochenende hatte Venezuelas Militär verhindert, dass die Opposition Hilfsgüter aus dem Ausland einführt. Bei gewaltsamen Zusammenstößen gab es Tote und Verletzte. Maduro lehnt die Lieferungen ab, weil er sie als Versuch der politischen Einmischung wertet.| 25.02.2019 09:15 Uhr