NDR Info Nachrichten vom 21.02.2019:

Streit über Digitalpakt beigelegt

Berlin: Bund und Länder haben ihren Streit über die Finanzierung digitaler Technik in Schulen beigelegt. Der Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag hat gestern Abend eine Änderung des Grundgesetzes beschlossen. Damit darf der Bund jetzt, wie geplant, fünf Milliarden Euro in die technische Ausrüstung der rund 40.000 Schulen in Deutschland investieren. Gleichzeitig behalten die Länder die Hoheit über ihre Bildungspolitik. Außerdem ist die Forderung vom Tisch, dass in Zukunft bei Bundeszuschüssen die Länder noch einmal die gleiche Summe bereitstellen müssen. Bundestag und Bundesrat müssen den Kompromiss mit Zwei-Drittel-Mehrheit billigen. Der Bundestag stimmt schon heute ab, der Bundesrat im März.| 21.02.2019 04:00 Uhr

Brexit-Verhandlungen treten auf der Stelle

Brüssel: Die Brexit-Verhandlungen treten weiter auf der Stelle. Gestern Abend hatten sich die britische Premierministerin May und EU-Kommissionspräsident Juncker noch einmal getroffen. May sprach hinterher zwar von Fortschritten. Allerdings beharren beide Seiten auf ihren Positionen. Hauptstreitpunkt ist nach wie vor die Zukunft der Grenze zwischen dem EU-Staat Irland und dem britischen Nordirland. Die Premierministerin und Juncker kündigten an, Ende des Monats ihr Gespräch fortzusetzen. Großbritannien will in rund fünf Wochen aus der EU austreten.| 21.02.2019 04:00 Uhr

Opferzahl steigt nach Großbrand in Dhaka

Dhaka: Bei einem Großbrand in der Hauptstadt von Bangladesch hat es mindestens 69 Tote gegeben. Medienberichten zufolge zerstörte das Feuer in der Altstadt von Dhaka mehrere Wohngebäude, in denen auch Chemikalien lagerten. Es wird befürchtet, dass die Zahl der Opfer noch steigt. Die Feuerwehr geht davon aus, dass zunächst in einem Haus eine Gasflasche explodiert ist. Die Flammen hätten sich schnell ausgebreitet und auf andere Gebäude übergegriffen.| 21.02.2019 04:00 Uhr

Missbrauchs-Konferenz im Vatikan beginnt

Rom: Im Vatikan beginnt heute die erste internationale Konferenz zum jahrzehntelangen sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche. Papst Franziskus hat die Spitzen der Bischofskonferenzen der Welt sowie Experten und Vertreter von Opferverbänden eingeladen. Bis Sonntag sollen sie Wege finden, wie der lange vertuschte Missbrauch von Kindern in Zukunft verhindert werden kann. Allerdings können die etwa 190 Teilnehmer der Konferenz keine Beschlüsse fassen, die für die katholische Kirche bindend sind.| 21.02.2019 04:00 Uhr