Abrissarbeiten in der Greifswalder Hafenstraße Anfang der 80er-Jahre © Radio Bremen

Von Bausünden und Bürgerprotest

17.04.2021 12:00 Uhr

Nach dem Krieg liegt der Norden weitgehend in Trümmern. Leid für die Einwohner, doch Stadtplaner verwirklichen ihre Visionen. mehr

Blick auf moderne Wohnhäuser und ein Wasserbecken in Neu-Altona (Holstenstraße) in den 1960er-Jahren. © Neue Heimat, Hamburgisches Architekturarchiv

Aus Bombentrümmern zur Vision der "neuen" Stadt

Zerstörte Städte bieten Architekten in der Nachkriegszeit Raum für Utopien. Historische Gebäude stören in ihren Plänen eher. mehr

Der Architekt und Städteplaner Werner Hebebrand neben einem Modell des Bauplans für Neu-Altona. © dpa - Bildarchiv Foto: Herold

Vision und Wirklichkeit der Nachkriegs-Stadtplanung

Nach dem Zweiten Weltkrieg planen Architekten aufgelockerte und autogerechte Viertel. Altes soll dafür weichen. Bildergalerie

Rückblick

Im Mai vor 75 Jahren endete der Zweite Weltkrieg. Noch leben Angehörige der Generation, die den Krieg miterlebten. Noch leben die letzten Zeitzeugen, die in Bombenkellern saßen, zum Volkssturm eingezogen wurden, mit ihren Eltern vor der näher rückenden Front flohen. Das multimediale ARD-Projekt "Kinder des Krieges" erzählt das Schlüsseljahr 1945 aus der Sicht der Kinder. - Ein amerikanischer Soldat kümmert sich um einen verletzten jugendlichen NS-Soldaten. © NDR/rbb/National Archives and Record
89 Min

Kinder des Krieges - Deutschland 1945

Das Schlüsseljahr 1945 aus der Sicht der damaligen Kinder. Viele von ihnen haben traumatische Erfahrungen gemacht. 89 Min

Brigitte Roßow aus Demmin als Kind mit ihren Eltern, ihrem großen Bruder Winfried und der kleinen Schwester Sigrun. © Privatbesitz Birgit Roßow

Massensuizid in Demmin: "Wir wollten noch leben!"

Brigitte Roßow war 1945 zehn Jahre alt und überlebte in den letzten Kriegstagen den beispiellosen Massenselbstmord in Demmin. mehr

Spezial

Historische Aufnahme vom oberen Teil eines Reaktordruckgefäßes im KKW "Bruno Leuschner" in Lubmin. Insgesamt waren dort acht Blöcke geplant. © NDR/Populärfilm/BStU Außenstelle Rostock/DEWAG

Warum die Kernenergie in der DDR als "sicher" galt

In der Bundesrepublik heizt Tschernobyl-Katastrophe 1986 die Proteste gegen Kernkraft an. Ganz anders in der DDR. mehr

Blick auf das KKW "Bruno Leuschner" in Lubmin bei Greifswald. Insgesamt 15.000 Menschen kamen täglich zur Arbeit. Die meisten mit dem Werkszug. © NDR/Populärfilm/BStU Außenstelle Rostock
44 Min

Als wir die Kernkraft für sicher hielten

Das Kernkraftwerk "Bruno Leuschner" in Lubmin gilt bei Inbetriebnahme 1974 als hochmoderner DDR-Zukunftsbetrieb. 44 Min

Ein Spielplatz in Berlin ist im Mai 1986 nach der Tschernobyl-Katastrophe gesperrt © imago Foto: Jürgen Ritter

Tschernobyl: Wie reagierte Deutschland auf den GAU?

Nach dem Reaktor-Unfall von Tschernobyl zieht vor 35 Jahren eine radioaktive Wolke gen Westen. Sie trifft Deutschland unvorbereitet. mehr

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Die Lübecker Marienkirche nach einem Luftangriff 1942. © picture-alliance / akg-images Foto: akg-images

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Von der Varus-Schlacht über die Hanse und den Zweiten Weltkrieg bis zum Zugunglück von Eschede: Ereignisse, die Norddeutschland geprägt und die Menschen bewegt haben. mehr