Nordmagazin

Sonntag, 07. Juli 2019, 19:30 bis 20:00 Uhr
Montag, 08. Juli 2019, 09:00 bis 09:30 Uhr

Niedrigwasser: Einschränkungen bei den Schleusenzeiten?

In den Seen und Wasserstraßen im Süden der mecklenburgischen Seenplatte herrscht extremes Niedrigwasser. Der niedrige Wasserstand sei vor allem auf die Trockenheit des vergangenen Jahres zurückzuführen, so eine Sprecherin des zuständigen Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts in Eberswalde. Auch die Regenfälle in den vergangenen Monaten hätten nicht gereicht, um beispielsweise das obere Stauziel der Müritz zu erreichen. Dazu fehle fast ein halber Meter, hieß es. In Vosswinkel bei Neustrelitz käme es bereits jede Stunde zu Sammelschleusungen. Die Schleuse in Wesenberg können Schiffe mit einem Tiefgang von mehr als 1,20 Meter nicht mehr benutzen. Der Großteil des Schiffsverkehrs an den Schleusen der Seenplatte würde aber bisher noch ohne große Einschränkungen verlaufen.

Auftakt: 1. Ganschower Stutenparade in diesem Jahr

Auf dem Gestüt Ganschow bei Güstrow ist heute Auftakt für die traditionellen Stutenparaden. Die deutschlandweit einzigartige Veranstaltung für große und kleine Pferdeliebhaber findet bereits zum 23. Mal statt. Besucher der Stutenparade können auch dieses Mal wieder die größte Zweispännerquadrille Deutschlands erleben. Mit 32 eingespannten Pferden ist sie eines der Highlights jeder Parade. Weiter stehen auf dem diesjährigen Programm erneut dass LKW-ziehen und der Jungendspringcup. Außerdem wird den Besuchern demonstriert, wie Westernpferde erzogen werden. Der absolute Höhepunkt ist auch in diesem Jahr der Einritt der großen Wildpferdherde auf das Veranstaltungsgelände am Ende der Parade.

Jubiläum: 705 Jahre Woorke auf Rügen

Das kleine Dorf Woorke bei Bergen auf Rügen wurde 1314 erstmals urkundlich erwähnt. Aber trotz ortseigenem Chronisten haben die Woorker ihren 700. irgendwie einfach verpasst. Bis zum 750. wollten sie nun aber auch nicht mehr warten und deswegen wird jetzt stattdessen der 705. Geburtstag gefeiert.

Zeitreise: Suizide in der DDR

Der Gedanke, dass das repressive System der DDR eine Ursache für die hohe Selbstmordrate in der DDR gewesen ist, liegt nahe. Die DDR hatte mit 5.000 bis 6.000 Menschen, die sich jährlich das Leben nahmen, eine der höchsten Selbstmordraten im Ostblock, wenn nicht gar in der Welt. Oft liegen die Motive dafür bis heute im Dunkeln.

Sommerserie: Ungewöhnliches Wohnen in MV

Heute startet unsere Sommerserie: Ungewöhnliches Wohnen in Mecklenburg-Vorpommern. Bei uns im Land leben die Leute gerne unkonventionell - zum Beispiel direkt an Ihrem Arbeitsplatz. Könnten Sie sich vorstellen direkt im Büro, der Werkstatt oder im Labor zu leben? Wir stellen einen Gärtner vor, der in seinem Gewächshaus lebt.

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