Nordmagazin

Montag, 14. Dezember 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr
Dienstag, 15. Dezember 2020, 03:15 bis 03:45 Uhr
Dienstag, 15. Dezember 2020, 09:00 bis 09:30 Uhr

Auswirkungen: Einzelhandel vor neuem Corona-Lockdown

Den Einzelhandel triff der Lockdown besonders hart. Die Zeit vor und nach Weihnachten ist sonst die umsatzstärksten Zeit des Jahres. Der Einzelhandelsverband beklagt, die zugesagten finanziellen Hilfen seien nicht ausreichend. Die Infektionszahlen seien jetzt so hoch, dass Kontakte sofort eingeschränkt werden müssten.

Subventionsbetrug: Prozess gegen Lökkevik vor Abschluss

Im Prozess um angeblichen Subventionsbetrug beim Bau des Hotelkomplexes Yachthafen-Residenz Hohe Düne in Rostock hat die Staatsanwaltschaft vier Jahre und sechs Monate Gefängnis für den Unternehmer Per Harald Lökkevik beantragt. In ihrem Plädoyer am Montag vor dem Landgericht in Schwerin sah es die Anklagebehörde als erwiesen an, dass der 57-jährige Norweger rund 47,5 Millionen Euro an Staatshilfen für den Bau des Hotelkomplexes zu Unrecht bekommen hat.

Schulungen: Lehrkräfte werden in digitale Lernangebote eingewiesen

Seit zwei Jahren fördert das Landesbildungsministerium die Digitalisierung in den Schulen. Doch bis alle Lehrer und Lehrerinnen und Schüler und Schülerinnen digital so richtig kompetent sind, ist ein langer Weg. Da gibt es vom Land zur Verfügung gestellte Administratoren, die Lehrern inhaltlich weiter helfen. Aber das reicht nicht. In Stralsund sind neuerdings ehrenamtliche Coaches unterwegs an den Schulen.

Gedenken: Angehörigentreff im Eggesiner Hospiz

Die Corona- Pandemie ist auch in den Hospizen im Land allgegenwärtig. Mit Masken, Vorschriften und Hygiene-Regeln. Seit 2017 gibt es in Eggesin in Vorpommern das Hospiz „Vergissmeinnicht“. Dort nehmen sie um den 3. Advent herum immer Abschied von den Verstorbenen.

Bestandsaufnahme: Experten untersuchen Zustand der Ivenacker Eichen

Die Ivenacker Eichen gehören zu den ältesten Bäumen Deutschlands. Ein Team von Spezialisten hat die Bäume im Sommer in einem aufwändigen Verfahren untersucht. Wie geht es ihnen? Das war die Frage. Denn auch nach der Trockenheit der vergangenen Jahre waren Baumliebhaber in Sorge um die Bäume, die ein Nationales Naturmonument sind.

Dorfgeschichte: Das Leben in Lank

In der Elbregion waren ja über Jahrhunderte Überschwemmungen auf der Tagesordnung. Vielleicht hatten die Leute in der Nähe von Lübtheen das vor gut 220 Jahren im Blick, als sie ihr neu gegründetes Dorf "Lank" nannten - Lank, das bedeutet nämlich soviel wie "Gewässer, oder auch Teil eines Gewässers". Von Wasser ist derzeit wegen der anhaltenden Trockenheit in und um Lank wenig zu sehen - dafür gehts den Rindviechern gut auf weiten Weiden. Unser Dorfgeschichtenteam hat sich überzeugt.

Redaktionsleiter/in
Sibrand Siegert