Nordmagazin

Mittwoch, 21. Oktober 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr
Donnerstag, 22. Oktober 2020, 03:15 bis 03:45 Uhr
Donnerstag, 22. Oktober 2020, 09:00 bis 09:30 Uhr

Reaktionen: Nach dem Corona-Urteil des Oberverwaltungsgerichts Greifswald

Gestern hat auch ein Corona-Urteil des Oberverwaltungsgerichts Greifswald für eine Überraschung gesorgt. Die Richter gaben zwei Hoteliers recht und entschieden, dass Urlauber aus Risikogebieten künftig keinen negativen Corona-Test mehr vorlegen müssen. Wie reagiert das Land auf diese Entscheidung? Man werde das Urteil akzeptieren, sagte Gesundheitsminister Glawe. Bis zuletzt hatte vor allem Ministerpräsidentin Schwesig diesen Test verteidigt. Das Kabinett hatte allerdings die noch weitergehende zweiwöchige Quarantänepflicht schon am Wochenende für erledigt erklärt, offenbar auch, weil die rechtlichen Zweifel an der Regelung nach vielen Gerichtsentscheidungen in anderen Bundesländern immer größer wurden. Nach dem gestrigen OVG Urteil zum Corona Test für Urlauber, will das Land nun wohl auch die Regelung für Tagestouristen kippen. Bislang durften die überhaupt nicht einreisen.

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Greifswald: Blick auf das Gebäude des Oberverwaltungsgerichtes. © dpa-Bildfunk Foto: Stefan Sauer

OVG kippt Corona-Verordnung für Urlauber aus Risikogebieten

Gegen die Beherbergungsbeschränkungen hatten unter anderem zwei Hotelbetriebe aus Mecklenburg-Vorpommern geklagt. mehr

Abstimmung: Rostocker Bürgerschaft berät über BUGA 2025

Kommt sie oder kommt sie nicht – die Bundesgartenschau 2025 in Rostock? Darüber stimmt am Abend die Rostocker Bürgerschaft ab. Es geht um Investitionen von rund 142 Millionen Euro – unter anderem für eine Fußgänger- und Fahrradbrücke über die Warnow. Den Großteil der Kosten - etwa 101 Millionen Euro - würden Bund und Land übernehmen. Oberbürgermeister Madsen sieht die Buga deshalb als einen Beschleuniger für die Stadtentwicklung. Die Fraktion die Linke allerdings kritisiert, dass nicht absehbar sei, ob die aktuelle Kostenkalkulation in fünf Jahren noch realistisch ist.

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Blick auf meinen Balkongarten und den Wasserturm in Rostock. Ein Bild von Marlies Neubert aus Rostock. © NDR Foto: Marlies Neubert,Rostock

Rostock: Bürgerschaft entscheidet über BUGA 2025

Am Abend geht es um die endgültige Entscheidung, ob die Bundesgartenschau 2025 nun kommt oder nicht. mehr

Stromsysteme: Deutschland und Dänemark über Windparks verbunden

Deutschland und Dänemark sind als erste Länder der Welt über Windparks miteinander verbunden oder genauer ihre Stromsysteme. Dazu wurde zwischen dem deutschen Baltic 2 und dem dänischen Krigers Flak Windpark ein 27 Kilometer langes Unterseekabel verlegt. Es kann 400 Megawatt übertragen, genug um eine halbe Million Haushalte zu versorgen. Die neue Verbindung hat 300 Millionen Euro gekostet. Es ist das erste unterseeische Netz seiner Art in der Welt und dient als Blaupause für andere Projekte. Der Vorteil: der mittlerweile günstige Offshore Strom kann schnell dorthin geleitet werden, wo er gebraucht wird, wichtig für die Energiewende. Allerdings gibt es einige Tücken. Das Stromnetz in Ostdänemark schwingt etwas anders und die langen Übertragungswege verlangen Transformationsstationen.

Korrosionsschäden: Baustelle Eishalle Rostock

Bei Wartungsarbeiten an der Kühlanlage wurde festgestellt, dass viele Leitungen zu stark verrostet sind. Deshalb ist das größte Eisstadion in Mecklenburg-Vorpommern, die Eishalle in Rostock seit Anfang Oktober geschlossen. Zum Ärger vor allem für die Eishockey Spieler, die Eiskunstläufer und der Shorttracker, für die gerade jetzt viele Spiele und Wettkämpfe beginnen. Nun gibt es eine Lösung.

Wochenserie: Organspende rettet Leben

Eine Organentnahme darf nur bei einem hirntoten Patienten stattfinden, dass heißt, wenn sein Gehirn irreversibel so geschädigt ist, dass es nicht mehr arbeitet. Bei dem Spender, über den wir in unserer Wochenserie erzählen, ist bereits einmal der Hirntod festgestellt worden. Nun folgt die letzte Untersuchung.

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Bild zeigt in Nahaufnahme die Hand eines verstorbenen Patienten, die auf der Bettdecke liegt. © NDR

Keine Organspende ohne Hirntod-Diagnostik

Die Sorge vieler Menschen beim Thema Organspende: Sie könnten vorzeitig für tot erklärt werden. Doch ohne eine umfassende Hirntod-Diagnostik dürfen keine Organe entnommen werden. mehr

Redaktionsleiter/in
Sibrand Siegert