Nordmagazin

Donnerstag, 24. September 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr
Freitag, 25. September 2020, 09:00 bis 09:30 Uhr

Reisewarnungen: Elf EU-Länder sind Corona-Risikogebiete

Die Bundesregierung hat Regionen in elf EU-Ländern zu Corona-Risikogebieten erklärt und warnt nun vor Reisen dorthin. Darunter sind direkt an Deutschland grenzende Regionen in Tschechien und Österreich sowie die Hauptstädte Dänemarks, Portugals und Irlands - Kopenhagen, Lissabon und Dublin. Insgesamt sind damit nun schon 14 von 27 EU-Mitgliedstaaten zumindest teilweise wieder als Risikogebiete ausgewiesen. Nachzulesen ist dies alles auf der Homepage des Auswärtigen Amtes. Reisende, die aus Risikogebieten zurückkehren, müssen sich 48 Stunden vor oder nach der Einreise auf Corona testen lassen und dann in Quarantäne bleiben, bis das Ergebnis da ist. Die Reisewarnung ist kein Verbot, soll aber eine erhebliche abschreckende Wirkung haben. Zugleich bietet sie für Verbraucher einen Vorteil: Sie ermöglicht es Reisenden, Buchungen kostenlos zu stornieren.

Insolvenz: Apotheken in Not

Rezepte sind das Hauptzahlungsmittel in Apotheken. Abgerechnet werden diese über externe Dienstleister. Diese holen das Geld von den Krankenkassen und überweisen es anschließend die Apotheken. Der Abrechner AvP hat nun Insolvenz angemeldet, obwohl das Unternehmen jährlich treuhänderisch 7 Milliarden Euro umsetzt. Dies ist für viele Apotheken im Land ein riesiges Problem. Es droht die Zahlungsunfähigkeit.

Forschung: Der Kampf gegen die Antibiotikresistenz

Ein wissenschaftliches Projekt der Hochschule Neubrandenburg sorgt für Aufmerksamkeit. Es geht um den Kampf gegen Infektionskrankheiten und um multiresenstente Keime mithilfe von Heilkräutern aus Uganda in Ostafrika. Der Ethnopharmakologe der Hochschule Neubrandenburg mit traditionellen Heilern vor Ort gesprochen und dokumentiert, welche Pflanzen diese gegen welche Leiden einsetzen. Viele dieser Heilkräuter wurden tatsächlich vorher noch nie wissenschaftlich untersucht.

Neuland: Erntedank Burow

1990 hörte die DDR auf zu existieren. Von heute auf morgen lebten die Menschen in MV im Neuland: Neues System, neue Währung, neue Regeln. Wie blicken sie heute auf diese Zeit? Was ging für Sie verloren? Was ist neu entstanden? 30 Jahre nach der Deutschen Einheit haben Reporter auf diese Frage sehr persönliche Antworten bekommen - und Geschichten gefunden, von Menschen, die Neuland betreten haben.

Aktivisten: Neustart bei "Fridays for Future"

Wie weiter bei Fridays for Future? Nicht nur Corona hat die Bewegung gebremst, auch haben leitende Akteure nach ihrem Abitur die Schüler-Bewegung verlassen. Andere Aktivisten drängen nach vorn um die Organisation wieder in Schwung zu bringen.

Gartentipp von Peter Rasch:

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Blumenerde in zwei Händen. © tortoon / fotolia Foto: tortoon

Den Gartenboden bestimmen und verbessern

Wenn Pflanzen nicht kräftig wachsen, kann das an der Zusammensetzung des Gartenbodens und mangelndem Dünger liegen. Es gibt Möglichkeiten, den Boden nachhaltig zu verbessern. mehr

Redaktionsleiter/in
Sibrand Siegert