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Einmal quer durch Südafrika

Samstag, 10. August 2019, 13:45 bis 14:30 Uhr

Wenn man am Kap der Guten Hoffnung tauchen geht, muss man mutig sein, denn der Weiße Hai liebt die südafrikanischen Gewässer. Nicola Stelluto, der Haiflüsterer vom Kap, stimmt die Touristen darauf ein.

Die Reise führt auch zu einem Besuch bei jungen Südafrikanern, die aus Mandelas Erbe ihre Zukunft machen wollen: mit Stolz auf ihr Land und seine Naturschätze.

2.500 Kilometer durch unglaubliche Landschaften

Von Kapstadt aus geht es über die Weinberge des sogenannten "Franzosenecks", zum höchsten Bungee-Brückensprung der Welt bis ganz in den Nordosten Südafrikas in die Wildnis von Sabi Sand. 2.500 Kilometer geht es durch unglaubliche Landschaften, durch das Tal der Trostlosigkeit, das an den amerikanischen Grand Canyon erinnert, und durch die mächtigen Drachenberge mit ihren uralten Wandmalereien von Wesen aus einer anderen Welt.

Von Kapstadt bis in den Nordosten Südafrikas

Doch die Geschichte Südafrikas ist auch eine Geschichte des Kolonialismus, auf die man bei einer Reise quer durch Südafrika immer wieder stößt. Zum Beispiel in Isandlwana, dem berühmten Schlachtfeld, auf dem die Zulus im Jahr 1879 britische Soldaten vernichtend geschlagen haben. Doch am Ende siegten die weißen Siedler und errichteten die Herrschaft der Apartheid.

Apartheid heute kein großes Thema mehr

Diese endete erst 1994, ist aber für die jüngere Generation heute kein großes Thema mehr. Sie schaut nicht im Groll zurück, sondern optimistisch nach vorne. "Wenn wir Afrikaner Erfolg haben wollen", sagt der Modedesigner Floyd "Avenue" Manotana, "müssen wir zusammenarbeiten, egal ob schwarz oder weiß."

Autor/in
Alexander Stenzel
Kamera
Oliver Staubi
Schnitt
Christina Duldner
Sprecher/in
Frank Stöckle
Redaktion
Susanne Sterzenbach
Ralf Quibeldey
Gita Datta