Kulturjournal

Montag, 21. Januar 2019, 22:45 bis 23:15 Uhr
Freitag, 25. Januar 2019, 02:00 bis 02:30 Uhr

Moderatorin Julia Westlake.

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Sie kann alles! Die Schauspielerin Caroline Peters im Porträt

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Sie kann alles! Caroline Peters im Porträt

Kein Gesichtsausdruck ist Caroline Peters fremd, sie kann selbst platte Witze so präsentieren, dass sie Tiefe bekommen. Jüngstes Beispiel: die Komödie "Womit haben wir das verdient?" mehr

Ihre Karriere hat sie gleich mal an der Berliner Schaubühne begonnen. Da war Caroline Peters noch im letzten Studienjahr an der Schauspielschule. Mittlerweile ist sie Ensemblemitglied am Wiener Burgtheater - besser geht's eigentlich nicht. Spätestens seit ihrer Rolle als Kommissarin Sophie Haas in "Mord mit Aussicht" ist sie auch dem breiten Fernsehpublikum bekannt, und die Liste ihrer Kinofilme wird auch immer länger. Kein Wunder: Caroline Peters ist eine extrem wandelbare, großartige und bemerkenswerte Schauspielerin. Kein Gesichtsausdruck ist ihr fremd, und es gelingt ihr, selbst platte Witze mit einer Ernsthaftigkeit zu präsentieren, dass sie Tiefe bekommen. Jüngstes Beispiel: die Kinokomödie "Womit haben wir das verdient?" (Kinostart am 24. Januar). Außerdem betreibt sie noch einen kleinen Postkartenverlag - und hat noch Zeit für ein Treffen. Beeindruckend!

Verhätschelt und gequält: Unser widersprüchlicher Umgang mit Tieren

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04:59

Gequält und verhätschelt: Wir und das Tier

21.01.2019 22:45 Uhr

Tiere: Die einen streicheln und verwöhnen wir, die anderen essen wir. Für Autorin Hilal Sezgin ist das unvereinbar. Sie führt einen Gnadenhof bei Lüneburg und lebt vegan. Video (04:59 min)

Die einen streicheln wir, die anderen essen wir. Die einen bekommen im Luxus-Hundeladen das Halsband für mehrere Hundert Euro, die anderen landen für 3,99 auf dem Teller. Die einen bekommen unzählige Chemotherapien oder werden sogar im fernen Südkorea geklont, die anderen bekommen nie das Tageslicht zu sehen und werden innerhalb weniger Monate hochgemästet, um dann geschlachtet zu werden. Unser Verhältnis zu Tieren ist absolut widersprüchlich. Insgesamt geben Tierhalter in Deutschland 4,1 Milliarden Euro für Haustierfutter und -bedarf aus. Katzen futtern für 1,6 Milliarden Euro, 300 Millionen werden für Katzenstreu ausgegeben sowie 200 Millionen Euro für sonstigen Katzen-Bedarf. Die gute Nachricht: Die allgemeinen Schlachtzahlen sind im letzten Jahr gesunken. Aber dennoch: 745 Millionen Tiere wurden 2017 in Deutschland geschlachtet. Wir sprechen mit der Schriftstellerin und Veganerin Hilal Szegin darüber, warum wir die einen streicheln und die anderen essen.

Leben mit behinderten und schwerkranken Geschwistern: Der Dokumentarfilm "Unzertrennlich"

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Dokumentarfilm: "Unzertrennlich"

21.01.2019 22:45 Uhr

Beziehungen zwischen Geschwistern sind oft komplex. Aber was passiert, wenn die Schwester oder der Bruder behindert oder schwer krank ist? Davon erzählt der Dokumentarfilm "Unzertrennlich". Video (04:57 min)

Freundschaft und Rivalität, Liebe und Streit - die Beziehung zwischen Geschwistern ist ohnehin oft besonders eng und besonders komplex. Aber was passiert in Familien, wenn die Schwester oder der Bruder behindert oder schwer krank ist? Wenn die Eltern sich deshalb intensiver um ein Kind kümmern müssen und das andere sich früh mit Themen wie Verantwortung und Verzicht auseinandersetzen muss? Wie verändert sich die Beziehung der Geschwister zueinander? Der Dokumentarfilm "Unzertrennlich" porträtiert Kinder und junge Erwachsene aus vier ganz unterschiedlichen betroffenen Familien. Das Kulturjournal spricht mit Regisseurin Frauke Lodders und stellt den sehenswerten Film vor, der zur Zeit im Kino läuft. Sondervorführungen mit Gespräch: 10.2. Hamburg, 10.2. Kiel.

"Exit-Brexit": Journalistin Kate Connolly und Dirigent Andrew Manze über den Wahnsinn in ihrer Heimat

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04:59

Kate Connolly: "Exit Brexit"

21.01.2019 22:45 Uhr

Kate Connolly, Deutschland-Korrespondentin des "Guardian", ist jetzt Deutsche. In ihrem Buch "Exit Brexit" schreibt sie über die Identitätskrise, die viele Briten seit dem Referendum erleben. Video (04:59 min)

Kate Connolly, Deutschland-Korrespondentin des "Guardian", hat es gewagt - als Reaktion auf den Brexit: Sie ist jetzt Deutsche. Kaffee statt Tee, preußische Tugenden statt britischer Höflichkeit? Connolly lässt uns in ihrem neuen Buch "Exit Brexit" an der Identitätskrise teilhaben, die viele Briten seit dem Referendum erleben, und schildert ihren skurrilen Weg zum deutschen Pass. Andrew Manze, Chef-Dirigent der NDR Radiophilharmonie, erklärt, warum die Menschen auf der Insel mit Europa nie so richtig warm geworden sind und welche verheerenden Folgen die neuesten Entwicklungen haben werden.

So toll kann Musik aussehen: Legendäre Plattencover in einer Lüneburger Austellung

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03:52

"Hipgnosis" revolutionierten Plattencover

21.01.2019 22:45 Uhr

Von 1968 bis 1983 revolutionierte das britische Design-Büro "Hipgnosis" den Cover-Look. Mit surrealistisch inszenierten Fotos schufen sie Ikonen wie die Plattenhüllen von Pink Floyd. Video (03:52 min)

Zwei Männer, von denen einer in Flammen steht. Eine Kuh auf der Wiese, die in die Kamera schaut. Ein Prisma, das einen Lichtstrahl in Regenbogenfarben bricht. Nicht unbedingt typische Motive für Platten-Hüllen. Aber mit solchen Bildern revolutionierte das britische Design-Büro "Hipgnosis" das Cover Design. Von 1968 bis 1983 gestalteten Storm Thorgerson (gestorben 2013) und Aubrey Powell mehr als 350 Cover - für Genesis, Led Zeppelin, AC/DC, Scorpions, Peter Gabriel, Paul McCartney und vor allem für Pink Floyd. Die Designer arbeiteten oft mit surrealistisch inszenierten Fotografien und schufen Ikonen, wie die legendäre Hülle von "The Dark Side of the Moon". Eine Auswahl ihrer Arbeiten zeigt jetzt die Ausstellung "Hipgnosis. Daring to Dream" in der Kulturbäckerei Lüneburg (19. Januar bis 24. Februar). Das Kulturjournal trifft Designer Aubrey Powell und Radiomoderator Peter Urban bei der Eröffnung.

Wahr. Schön. Gut: Julia Westlake kommentiert die Kulturwoche

Julia Westlake kämpft sich durch die High- und Lowlights der Kulturwoche. Wer hat uns besonders aufgeregt? Was hat uns amüsiert? Und wo lauert die nächste Gefahr für Kunst, Kultur und Gesellschaft? Mini-Verrisse über skurrile Abgründe der menschlichen Schaffenskraft - Julia Westlake sucht das Wahre, Schöne, Gute und findet oft das Gegenteil. Viel Spaß!

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Wahr. Schön. Gut. - Kurzkultur mit Meinung!

Julia Westlake kritisiert das aktuelle Kulturgeschehen: Mini-Verrisse über skurrile Abgründe der menschlichen Schaffenskraft - jeden Montag neu. mehr

Redaktionsleiter/in
Christoph Bungartz
Produktionsleiter/in
Katja Theile
Moderation
Julia Westlake