Hamburg Journal

Dienstag, 21. Mai 2019, 19:30 bis 20:00 Uhr
Mittwoch, 22. Mai 2019, 04:15 bis 04:45 Uhr
Mittwoch, 22. Mai 2019, 09:30 bis 10:00 Uhr

Prozess: Vierfache Mutter von Ex-Mann getötet

Vor dem Hamburger Landgericht muss sich seit heute ein Mann verantworten. Er soll seine Ex-Partnerin mit Messerstichen getötet haben. Anfang Dezember 2018 kommt ein 11-Jähriger in Altona nach Hause. Er findet dort seine 42-jährige Mutter - leblos und mit Messerstichen übersät. Die Mutter von insgesamt vier Kindern zwischen 7 bis 18 Jahren ist offenbar von ihrem getrennt lebenden Ehemann ermordet worden. Er wird festgenommen, sitzt seither in Untersuchungshaft, die Kinder werden vom Kinder- und Jugendnotdienst betreut. Der mutmaßliche Mord war eine Gewalttat mit Ansage: Schon zuvor soll der Mann seine Frau geschlagen und verletzt haben, mit einem Elektroschocker soll er ihr Brandwunden zugefügt haben. Als es zur Anklage kommt, sagt die Frau nicht aus. Sie trennt sich aber und flüchtet in ein Frauenhaus. In ihrer neuen Wohnung kommt es dann wenige Monate später zur Tötung.

Einigung beim Kohleausstieg: Kritik von CDU und Linken

Einigung zwischen den Fraktionschefs von SPD und Grünen mit der Hamburger Volksinitiative "Tschüss Kohle": Das überalterte Kohlekraftwerk Wedel soll bis 2024 vom Netz gehen und das Kraftwerk Tiefstack bis 2030 auf Gas umgestellt werden. Damit würde der Kohleausstieg bei der Fernwärmeproduktion spätestens 2030 erfolgen. Die Volksinitiative hatte ursprünglich 2025 gefordert. Mit der Einigung ist ein drohender Volksentscheid vom Tisch. Kritik gibt es von CDU und Linken.

Judith Tellado: Karibisches Temperament in Hamburg

Sie hat Esprit, Charme und Talent. Das schlägt sich nicht nur in ihrer Musik, sondern auch in ihrer Kunst - und überhaupt in ihrem ganzen Leben nieder: Judith Tellado kam vor acht Jahren von Puerto Rico nach Hamburg. Es zieht sie - ihrem Temperament entsprechend - direkt auf den Kiez. Hier lebt sie mit Georg Sheljasov, ihrem Ehemann und "Partner in crime", wie sie ihn nennt. Er ist nicht nur Teil ihres Lebens sondern auch ihrer Band. Kürzlich ist sie dem Kiez entflohen und wohnt nun mit Kind und Mann in einem ausgebauten Stall im beschaulichen Bergedorf. Hier beschließt sie, alles selbst zu machen: ihre Bilder und Musik natürlich, aber auch ihre Kleider. Gerade ist ihr neues Album "Yerba Mala" herausgekommen, das sie per Crowdfunding finanziert hat. Die Mischung aus Soul- und Jazz-Klängen aus Puerto Rico lässt vermuten, dass es nicht langweilig wird mit dieser Frau. Live zu erleben ist die Sängerin übrigens am 24. Mai im Lola Kulturzentrum und am 11. August im Alsterschlösschen.

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