Hamburg Journal

Montag, 28. Dezember 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr
Dienstag, 29. Dezember 2020, 09:30 bis 10:00 Uhr

Spritze gegen Corona - Hamburg impft weiter in den Pflegeheimen

Nach dem gelungenen Start am Sonntag setzen die Impfteams ihre Arbeit in den Hamburger Pflegeheimen wie geplant fort. Am Montag sollten weitere rund 500 Bewohner und Mitarbeiter des Hospitals zum Heiligen Geist in Poppenbüttel mit der ersten Impfung gegen das Coronavirus versorgt werden. Zudem werden Pflegende und Mitarbeiter in einer Einrichtung in Barmbek mit der Schutzimpfung versorgt, so ein Sprecher der Gesundheitsbehörde. Am Sonntag hatten in Poppenbüttel eine 84 und eine 88 Jahre alte Frau in Hamburg zuerst die Spritze gegen das Coronavirus erhalten. Im Anschluss daran waren rund weitere 500 Menschen geimpft worden. Die Impfungen in Hamburg seien dabei sehr gut gelaufen und die Teams sehr gut vorangekommen, sagte der Sprecher weiter. Diese Arbeit solle nun in dieser Woche zügig fortgesetzt werden. Hamburgs Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard (SPD) hofft darauf, dass bis zum Jahresende mehr als 10.000 Menschen in Hamburg gegen das Virus geimpft sein werden. In Hamburg sollten Biontech-Planungen zufolge noch bis dahin insgesamt rund 29.500 Impfdosen zur Verfügung stehen. Da für einen Impfschutz immer zwei Injektionen nötig sind, könnten damit mehr als 14.500 Menschen gegen Corona geimpft werden.

Hamburger Weltumsegler auf Platz drei

Weltumsegler Boris Herrmann ist bei seiner Vendée-Globe-Premiere auf Platz drei vorgerückt. Im Südpazifik gelang dem Hamburger Solo-Skipper mit der Rennyacht "Seaexplorer - Yacht Club de Monaco" am ersten Weihnachtsfeiertag eine starke Positionierung trotz Flaute. Am Freitagmorgen lieferte sich Herrmann rund 15 000 Kilometer entfernt vom Heimathafen nahe des 55. Breitengrads Süd an der Eisgrenze ein Bug-an-Bug-Rennen mit dem Franzosen Jean Le Cam auf "Yes We Cam!". "Das ist unglaublich! Ich bin nach halbem Weg um die Welt Dritter auf dem Tracker. Das hätte ich mir nie erträumt", sagte Herrmann. Das Feld der verbliebenen 27 von 33 gestarteten Yachten wird vom Franzosen Charlie Dalin auf "Apivia" angeführt, der seinen Landsmann Yannick Bestaven im ungewöhnlich leichtwindigen Stillen Ozean über Nacht auf Platz zwei verwies. In der führenden Gruppe bleibt es spannend, denn die Boote auf den Plätzen drei bis zehn trennten am 47. Tag auf See auf Kurs Kap Hoorn insgesamt nur 90 Seemeilen. Aufgrund von ungewöhnlichen Wind- und Wetterszenarien ist die Flotte bei der neunten Austragung der Vendée Globe bislang rund eine Woche langsamer unterwegs als bei der vorigen Auflage 2016/2017. Mit der Ankunft der schnellsten Boote im Start- und Zielhafen Les Sables-d'Olonne in Frankreich wird erst ab Mitte Januar gerechnet.

Jahresbilanz 2020: Wie war das Kulturjahr?

2020 war für die Kultur kein gutes Jahr: Corona brachte den Betrieb fast zum Stillstand. Doch blickt man zurück auf das kulturelle Corona-Jahr in Hamburg, ist man doch überrascht, wie kreativ die Kulturstätten versucht haben Kontakt zum Publikum aufzunehmen, obwohl sie eigentlich viele Monate zur Untätigkeit gezwungen waren.

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