DAS!

Duftforscher Prof. Hanns Hatt zu Gast

Dienstag, 24. September 2019, 18:45 bis 19:30 Uhr
Mittwoch, 25. September 2019, 05:15 bis 06:00 Uhr

Geruchsforscher Hanns Hatt im Studio.

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Der Geruchsforscher fand heraus, dass der Mensch nicht nur in der Nase Riechsensoren hat, sondern über Riechrezeptoren im ganzen Körper Duftmoleküle aufnimmt.

Sehen ist wichtig, hören auch. Aber riechen? Lange Zeit galt der Geruchssinn als niederer Sinn neben den "intelligenten Sinnen" wie Hören und Sehen. Doch wie lebensnotwendig und einflussreich gerade das Riechen ist, weiß Prof. Hanns Hatt, Geruchsforscher und Zellphysiologe an der Ruhr-Universität Bochum. Er fand heraus, dass der Mensch nicht nur mit der Nase riecht, sondern über Riechrezeptoren im ganzen Körper Duftmoleküle aufnimmt, die ihn beeinflussen.

Seine wissenschaftlichen Erkenntnisse könnten der Medizin ganz neue Wege erschließen. Über Gerüche lassen sich Krankheiten wie Krebs ausmachen, Veilchenduft kann das Wachstum von Tumoren beeinflussen, Richtung und Geschwindigkeit von Spermien lassen sich durch Maiglöckchenduft von Eizellen leiten. Düfte manipulieren einen Menschen weitaus mehr, als ihm manchmal lieb ist. Und wer als Kind seine Sinne für Gerüche und Düfte geschärft hat, ist später weitaus riechfähiger.

Wie kann eine Dufttherapie den Haarwuchs fördern? Warum kann man den einen gut riechen und den anderen nicht? Und wird auch der Geruchssinn im Alter schwächer, so wie Sehen und Hören? Fragen an Prof. Hanns Hatt auf dem Roten Sofa.

Produktionsleiter/in
Martin Laue
Redaktionsleiter/in
Franziska Kischkat
Redaktion
Sabine Doppler