Zuhause meditieren

Freitag, 24. Juli 2020, 06:20 bis 06:30 Uhr

Schon mal meditiert? Nein? Macht nichts. Zen-Lehrer Eberhard Kügler nimmt Sie mit in eine kleine Auszeit vom Alltag. In der zweiten Folge seiner Einführung in die Meditation beschäftigt sich Kügler mit dem "inneren Schweinehund" - der Stimme, die einen daran hindert, das zu tun, was man eigentlich will - und wie man diesen Widerstand überwindet.

Das ist eigentlich ganz einfach. Man meditiert am besten täglich, an einem festen Ort, zu einer festen Uhrzeit, nach einem festen Ritual. Und wenn es trotzdem nicht klappt? "Seien sie vor allem gnädig mit sich selbst. Wenn sie nach ein paar Minuten keine Lust mehr haben, hören Sie für diesen Tag einfach auf", sagt Kügler, "denn auch wenig ist besser als nichts."

Der 63-Jährige - im Hauptberuf Fernsehredakteur beim NDR - weiß, wovon er spricht: Seit 47 Jahren praktiziert er Zen-Meditation, mit allen Höhen und Tiefen. Eine halbe Stunde Zeit nimmt er sich dafür täglich, in der Regel am späteren Abend. Eine Uhrzeit, die oft einen gewissen Überwindungsaufwand erfordert. Und der Effekt? "Kurzfristig merke ich keinen Unterschied, aber langfristig hat die Meditation mich verändert - ich bin ruhiger geworden".

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Pastorin Jospehine Teske © NDR

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Autor/in
Manfred Uhlig
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