Gartenzeit

Samstag, 07. August 2021, 17:35 bis 18:00 Uhr

Ulrike Finck entdeckt den Fontane Garten in Rauschendorf.

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Knallige Buntnesseln

Die Solenostemon, früher bekannt unter Coleus, wird unter den Gartenfreunden auch "Lässige Nessi" genannt. Die Buntnessel besticht durch auffällige Muster und Farben wie Rot und Kupfer, leuchtendes Hellgelb oder Grün. Die Pflanze trägt zwar keine Blüten, dafür sind die Blätter samtweich. Eine gute Kombination dazu auf einem schattigen Balkon sind Fuchsien. Manche Buntnesselsorten gedeihen aber auch für einen Sommer mit Geranien, Petunien und Kapmargariten auf der Südseite der Terrasse. Denn ursprünglich kommt die Buntnessel aus den Tropen, im Winter ist es ihr in den heimischen Gefilden meist zu kalt. Stecklinge können in einem feuchten Mikroklima gezogen werden.

Mehltau bekämpfen

Mehltau ein echtes Problem. Der sogenannte echte Mehltau gilt als Schönwetterpilz und befindet sich auf und unter dem Blatt. Er lässt sich gut abwischen. Der sogenannte falsche Mehltau ist nur unterhalb des Blattes vorhanden. Befallene Pflanzenteile sollten frühzeitig entfernt und im Hausmüll entsorgt werden. Ein Hausmittel zur Bekämpfung ist zum Beispiel ein Teelöffel Natron auf einen Liter Wasser. Gibt man etwas Öl dazu, haftet die Emulsion besser an der Pflanze. Man kann auch Vollmilch verwenden, letztlich geht es darum, den pH-Wert des Pilzes zu verändern. Nach zehn Tagen sollte die Prozedur wiederholt werden.

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Ein Weinblatt mit gelben und braunen Flecken. © mfg film

Mehltau natürlich bekämpfen und vorbeugen

Bei Mehltau handelt es sich um einen Pilz, der sich auch durch weißen Belag auf Blättern bemerkbar macht. Was hilft? mehr

Bohnenernte

Etwa zehn Wochen, nachdem sie in die Erde gelegt worden sind, kann man die Bohnen ernten. Alle vier Tage dann die reifen Bohnen vorsichtig abzwicken oder herausschneiden, dann bilden sich immer wieder neue Bohnen. Saatgut für das nächste Jahr erhält man, wenn die Bohnen an der Pflanze komplett ausreifen und danach getrocknet werden. Keinesfalls sollte man Bohnen roh verzehren. Sie enthalten eine Eiweißverbindung namens Phasin, die zu schweren Magen- Darmproblemen führen kann. Wenn die Bohnen nicht gleich verwertet werden können, wickelt man sie in ein feuchtes Geschirrtuch und legt sie in den Kühlschrank.

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Bohnen ranken an einem Pfosten hoch. © imago images Foto: Harald Lange

Bohnen pflanzen in Topf und Beet

Stangen-, Busch- und Feuerbohnen: Viele Bohnensorten gedeihen nicht nur im Beet, sondern auch in Kübeln auf dem Balkon. mehr

Eine Frau schneidet Buschbohnen von einer Bohnenpflanze ab. © NDR Foto: Kathrin Weber

Bohnen und Erbsen ernten und Samen gewinnen

Wer Bohnen und Erbsen länger wachsen lässt, kann ganz einfach Samen gewinnen. Wann ist der perfekte Zeitpunkt dafür? mehr

Tigerlilien vermehren

Die Tigerlilien (Lilium lancifolium) werden im September gepflanzt. Es ist wichtig, beim Pflanzen in schwere Böden etwas Sand ins Pflanzloch einzuarbeiten, damit keine Staunässe entsteht und die Zwiebeln nicht faulen. Sie und die Feuerlilien sorgen für Nachwuchs in ihren Blattachseln. Diese Bulben oder Brutzwiebel kann man in Töpfe mit sandiger Erde stecken. Man braucht aber etwa fünf Jahre Geduld, bis sie dann blühen.

Staudenfarben kombinieren

Stauden in Grün und Gelb mit Silber sehen licht und locker aus. Euphorbien, also Wolfsmilchgewächse wie die Steppenwolfsmilch, machen sich gut in Kombination mit Wermut. Orangefarbene Lichtpunkte können zum Beispiel mit Montbretien (Crocosmia) gesetzt werden. Die Minigladiolen sind gerade für den sandigen Boden in Berlin und Brandenburg geeignet.

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Blau blühende Leberblümchen © imago images / Peter Widmann

Ton in Ton: Beete einfarbig gestalten

Einfarbige Beete sind ein Hingucker. Viele Pflanzen bilden tiefblaue Blüten. Gelb leuchtende Blumen ziehen Insekten an. mehr

Staude teilen © fotolia.com Foto: LianeM

Stauden teilen, schneiden und pflegen

Durch Teilung lassen sich Stauden einfach vermehren. Gleichzeitig werden die Pflanzen gestärkt und blühfreudiger. mehr

Die Hühner bekommen Küken

Bei der Hühnerhaltung steht man ständig vor neuen Herausforderungen. Krankheiten, Windeier oder plötzlich: Küken. Was passiert, wenn die Glucke auf einmal nicht mehr frisst und nur noch im Nest hockt, wie versorgt man sie und wo kommen die Küken hin, wenn sie geschlüpft sind?

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Lilafarbene Blüte von Storchschnabel © NDR

Garten: Pflege-Tipps für Pflanzen und Ideen zur Gestaltung

Ob aussäen und pflanzen, umgraben oder der richtige Schnitt: Tipps für den Garten, die genau in die Jahreszeit passen. mehr

Redaktion
Sara Helmig
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