Bis zum jüngsten Tag

Trump, die Evangelikalen und Israel

Dienstag, 03. November 2020, 00:40 bis 02:00 Uhr

Dieser Film erzählt mit erstaunlichen Zugängen die Geschichte, wie verarmte Christen in Kentucky ihren letzten Penny an eine Wohltätigkeitsorganisation in Israel spenden. Sie hängen in ihrer Kirche den Davidstern über das Kreuz, denn sie erwarten, dass in Israel bald der Erlöser kommt und damit die letzten Tage der Menschheit anbrechen.

Evangelikale sind stramme Trump-Wähler

Sie glauben an die Wiederkunft Christi in Jerusalem nach langer Zeit des Trübsals, Krieg und Chaos. Je unsicherer die Lage im Nahen Osten, desto früher die Wiederkunft, so ihre Weltsicht. Als konservative Evangelikale sind sie stramme Trump-Wähler.

Die Hände zum Gebet erhoben. © NDR/Met Film Sales/Abraham (Abie) Troen
Die Christen in Kentucky hängen in ihrer Kirche den Davidstern über das Kreuz.

Auch Vizepräsident Michael "Mike" Pence und Außenminister Michael "Mike" Pompeo sind endzeitüberzeugte Evangelikale. Ihr großer Erfolg: die Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem ungeachtet der Verschärfung der angespannten politischen Lage.

Politik und Religion hängen zusammen

Pastor Boyd reinigt seine Waffe. © NDR/Met Film Sales/Abraham (Abie) Troen
Pastor Boyd reinigt seine Waffe.

Am Beispiel der kleinen Gemeinde in Kentucky erzählt der Film die Verstrickungen von Politik und Religion. Das Filmteam begleitet den Prediger der kleinen Gemeinde aus Kentucky und erlebt eine für viele Menschen fremde Welt und Zusammenhänge, die nicht man so nicht ahnen konnte.

Die preisgekrönte Regisseurin Maya Zinshtein bietet exklusive Einblicke in das Weltbild US-amerikanischer Christen und deren apokalyptische Visionen, die in vielen Entscheidungen der Trump-Regierung ihren Widerhall finden.

Regie
Maya Zinshtein
Autor/in
Maya Zinshtein
Redaktion
Barbara Biemann
Produktionsleiter/in
Daniel Buresch