Leopard, Seebär & Co. (197)

Hoffen auf ein Walrossbaby

Freitag, 19. Februar 2021, 17:10 bis 18:00 Uhr

Ein Adlerrochen für das Hai-Atoll

Früh am Morgen macht sich Dr. Guido Westhoff, Leiter des Tropen-Aquariums, mit einem zwölf Tonnen schweren Lkw auf den Weg zum Burgers' Zoo nach Arnheim in den Niederlanden. Er will dort den einen Adlerrochen für das große Hai-Atoll in Hamburg abholen, der Fünfte seiner Art. Während der Fahrt in die Niederlande erinnert sich Guido: Schon mit zwölf Jahren hatte er seine erste Schlange und bald darauf jede Menge Aquarien, Terrarien mit Geckos, Fröschen und Leguanen in seinem Zimmer. Später erforschte er als Biologe in der einzigartigen Reptilienwelt Australiens Schlangenhaut, Schlangengift und wie sich Schlangen fortbewegen. In Arnheim wartet der Biologe Max Janse schon auf Guido. Über die Jahre hat sich zwischen den beiden Kuratoren ein freundschaftlich kollegialer Austausch, auch was die Tiere angeht, entwickelt. Doch zunächst kommt Guido aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Welches Problem hat das Alpakafohlen?

Der Bison-Revierpfleger Volker Friedrich ist besorgt: Ein kleines Alpakafohlen humpelt schon seit Tagen, es ist wackelig auf den Beinen und hat Schmerzen. Sämtliche Medikamente haben nicht wirklich geholfen. Deswegen soll das Fohlen sicherheitshalber geröntgt werden. Die Tierärztin Lisa Butterweck kommt mit einem mobilen Röntgengerät in den Tierpark und findet, dass der "Lütte" auch jetzt ganz schnell einen Namen braucht. Tiermedizinstudentin Jasmin Robakowski hat die unverhoffte Ehre, einen Namen auszusuchen und kann sich später mit Tierarzt Dr. Michael Flügger die Röntgenbilder anschauen. Für sie ist Tiermedizin wie Detektivarbeit, denn die Tiere können ja nicht sagen, was ihnen weh tut. Ob Dr. Flügger und sie das Problem des kleinen Alpakafohlens finden können?

Nervenkitzel im Afrika-Revier

Ein aufregender Tag im Afrika-Revier: Zebra-Neuzugang Anna darf endlich auf die Außenanlage, das erste Mal frische Hamburger Luft schnuppern, das erste Mal auf die Herde treffen. Die Tierärzte Dr. Michael Flügger und Dr. Adriane Prahl sowie der Revierpfleger Tony Kershaw begleiten den großen Schritt der kleinen Chapman-Stute. Denn es kann viel passieren: Wird Anna von ihren Artgenossen gut aufgenommen oder verstoßen? Nervenkitzel pur für die Hagenbecker.

Das Erste
Leopardir Mor im TierparkHagenbeck in Hamburg. © Doclights GmbH

Leopard, Seebär und Co.

Die Serie zeigt tolle Bilder aus dem Tierpark Hagenbeck in Hamburg im Norden. Das Zooleben schreibt ganz eigene Geschichten: mal witzig, mal traurig, aber immer spannend. mehr

Leckereien für das Vogelhaus

Im Herbst wächst es im Tierpark überall üppig und bunt an Bäumen und Sträuchern. Sebastian Behrens und die Auszubildende Alisa Goldammer suchen im Tierpark Hagenbeck nach Herbstfrüchten für das Vogelhaus. Was den einheimischen Vögeln schmeckt, dürfte auch etwas für die Sittiche und Webervögel sein. Wichtig ist, zwischen essbaren und giftigen Beeren zu unterscheiden. Sebastian Behrens kennt sich bestens damit aus. Die Beeren der Eibe sollte man lieber hängen lassen, nur wenige Gramm der Kerne der roten Beeren sind auch für den Menschen tödlich. Die Früchte des Feuer- und Weißdorns könnten schon eher etwas für die Vögel im Vogelhaus sein. Doch zunächst darf Kronenkranich Flac die Leckereien kosten. Schmecken ihm die Beeren oder sind ihm Mehlwürmer doch lieber?

Ist Walrosskuh Raisa schwanger?

Große Hoffnung im Eismeer: Revierpfleger Dirk Stutzki vermutet, dass Walross Raisa trächtig ist. Schließlich hat sich die Walrosskuh im Sommer ein Becken mit dem Walrossbullen Odin geteilt. Außerdem hat Raisa zugenommen. Ein gutes Zeichen? Um Gewissheit zu bekommen, soll Tierärztin Dr. Adriane Prahl samt Ultraschallgerät Licht ins Dunkel bringen. Raisa wird von Dirk Stutzki auf die kleine Plattform im Walrossbecken gelockt und mit Fisch abgelenkt. Doch sobald Adriane sich mit dem Schallkopf nähert, will das Walross nicht mehr stillhalten. Spürt Raisa die Schallwellen? Kann man sie langsam an die Untersuchung gewöhnen?

Rund um die Uhr im Einsatz

Tierpfleger Florian Ploetz möchte den Blattschneiderameisen etwas Gutes tun. Kurzerhand schneidet er den Insekten ein paar Zweige von den Brombeerbüschen ab, die vor dem Tropen-Aquarium wachsen. Die Ameisen fressen die Blätter nicht. Sie zerkleinern und zerkauen sie und tragen sie als Dünger zu ihren unterirdischen Pilzfarmen. Und das rund um die Uhr.

Wie beschäftigt man die Nasenbären?

Der Auszubildende Thorben Leppin lernt eine für jeden angehenden Tierpfleger wichtige Lektion: Tierbeschäftigung. Der Dschungel-Revierpfleger Benjamin Krüger zeigt dem Lehrling, wie man die Nasenbären mit wenig Aufwand lange beschäftigen kann. Diesmal dürfen sie Fußball spielen und eine Kokosnuss knacken.

Ratgeber Reise
Jungtier in der Seehundstation Friedrichskoog. © dpa Foto: Horst Pfeiffer

Tierische Ausflüge im Norden

Tiger und Affen, aber auch heimische Tiere wie Seehunde oder seltene Haustierrassen leben im Norden. Eine Auswahl der attraktivsten Tierparks, Zoos und Aquarien. mehr

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Schriftzug "Leopard, Seebär & Co." vor dem Bild eines Leoparden

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