Sendedatum: 06.11.2013 23:20 Uhr

Kirche im TV: Wer macht es und wer zahlt?

Die Kirchen sind nach dem Skandal in Limburg wieder Gesprächsthema in den Medien, was Macht und Geld, Einfluss und Transparenz angeht. Ein naheliegendes Thema ist dabei auch die Zusammenarbeit von Kirchen und Medien. Den Kirchen wird im deutschen Fernsehen viel Sendeplatz eingeräumt, dazu sind die Sender zum Teil durch Verträge verpflichtet. Deshalb gibt es einerseits journalistische Formate, die einzelne Redaktionen in den Sendern betreuen, und andererseits sogenannte "Verkündigungssendungen" - bereitgestellte Sendezeiten, die maßgeblich von den Kirchen selbst gestaltet und verantwortet werden.

Ein Kreuz auf einem Kirchendach.

Kirche im TV: Wer macht es und wer zahlt?

ZAPP -

Im deutschen Fernsehen wird Kirchen ein bestimmter Sendeplatz zur Verfügung gestellt. Doch wie diese Zusammenarbeit geregelt ist und wer was zahlt, wird kaum kommuniziert.

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Downloads

Staatsvertrag für Rundfunk und Telemedien

Der NDR

Im § 42 des RStV sind die Sendezeit für Dritte geregelt. Download (223 KB)

Doch wer trägt die Kosten dieser sogenannten "Drittsendezeiten" bei den öffentlich-rechtlichen und den privaten Fernsehsendern und wie hoch sind sie? Wo, in welchem Gesetz oder Vertrag ist diese besondere Zusammenarbeit geregelt? Und wird sie dem Zuschauer gegenüber ausreichend transparent gemacht?

Der Politologe und Autor Carsten Frerk im Interview mit ZAPP.

"Verkündigungssendungen sind nicht zeitgemäß"

Der Kirchenkritiker Carsten Frerk fragt: "Warum stellt ein neutraler Staat, der eigentlich alle Religionen gleich behandeln soll, seinen Sender den Kirchen zur Verfügung?"

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Der Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz Matthias Kopp

"Ich bin überzeugt, dass das Geld gut eingesetzt ist"

Der Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz Matthias Kopp meint: "Jedes Bistum hat auch ein eigenes Medienbudget [..] um unserem Verkündigungsauftrag gerecht zu werden."

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Weitere Informationen

Wenn Kirchen mauern - Tebartz-van Elst

Bisher ging das Bistum Limburg sehr wählerisch mit der Presse um. Aber je höher die Mauern, desto mehr Medien springen darauf und reißen sie ein. mehr

Dieses Thema im Programm:

ZAPP | 06.11.2013 | 23:20 Uhr