Länder - Menschen - Abenteuer

Florida - Amerikas Sonnenscheinstaat

Donnerstag, 10. Oktober 2019, 20:15 bis 21:00 Uhr

Blick auf zwei Häuser in der Duvall Street. © NDR/Till Lehmann

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Florida trägt zu Recht den Namen Sunshine State (Sonnenscheinstaat). Im südlichsten Teil der USA scheint die Sonne an fast 300 Tagen im Jahr. Die Halbinsel zwischen Atlantischem Ozean und dem Golf von Mexiko bildet eine einzigartige Naturlandschaft. Den Süden beherrscht ein riesiges Sumpfgebiet: die Everglades. Hier hat Gabby Scampone eine Auffangstation für Problem-Alligatoren gegründet, die den Menschen zu nahe gekommen sind. Normalerweise werden die Riesenechsen in solchen Fällen getötet. Doch Gabby und ihre Leute töten sie nicht, sondern fangen sie lebend und bieten ihnen Unterschlupf. Fast 500 Alligatoren haben sie schon in ihrer Obhut.

Die Stadt der Senioren

Nördlich von Orlando liegt "The Villages", die wohl am schnellsten wachsende Stadt in den USA. Doch wer hier wohnen will, darf nicht jung sein. Mindestalter bei Erstbezug: 55 Jahre. Eine Stadt nur für Senioren. Diane Vargas ist 65 und war früher Primaballerina am mexikanischen Staatstheater. In der Rentnerstadt hat sie ein Tanzensemble aufgebaut und probt nun für die ganz große Show.

Flucht vor "Irma"

Zane Osborne ist Langustenfischer entlang der Inselkette Florida Keys. Für ihn ist es momentan nicht einfach, denn sein Bootsmann ist neu an Bord und muss erst angelernt werden. Es gibt kaum Arbeitskräfte. Viele Menschen sind geflüchtet, als Hurrikan "Irma" im Jahr 2017 die Keys verwüstet hat. Der Wirbelsturm in der Kategorie fünf fegte fast anderthalb Tage lang mit einer Windgeschwindigkeit von bis zu 300 Stundenkilometern über die Keys. 90 Prozent aller Häuser wurden zerstört, und Zane verlor die Hälfte seiner Fallen.

300 Tage Sonne im Jahr

US-amerikanische Traditionen

Monstertrucks haben eine typisch US-amerikanische Motorsporttradition. Candice Jolly ist eine der wenigen Fahrerinnen. Im großen Stadion von Orlando wird sie gegen neun andere Trucks antreten. Ihr Fahrzeug ist der "Monster Mutt Dalmatian", was so viel wie "Dalmatiner-Monster-Köter" bedeutet, ein überdimensionierter Pritschen-Lkw mit 1.500 PS und sechs Tonnen Gewicht. Ziel sind schnelle Rundenzeiten, spektakuläre Sprünge und maximale Zerstörung von alten Autos, Lkw und anderen Fahrzeugen, die als Hindernisse dienen.

Festival der Food Trucks

Moty Goldman ist der Gründer des Miami Food Truck Festivals, einer kulinarischen Show auf Rädern. Für Moty, der vor 20 Jahren aus Israel nach Miami kam, ist diese Art des Kochens die beste Möglichkeit, potenzielle Kundschaft zu erreichen. 20 unterschiedliche, mobile Küchen-Lkw hat er angeheuert. Fast jeden Abend stehen sie an einem anderen spektakulären Platz in und um Miami. Auch in Miami Beach, wo sich eines der größten noch erhaltenen Art-déco-Viertel der Welt befindet. Es ist in den 1920er- und 1930er-Jahren entstanden, als der Technikglaube die Menschen von einer grandiosen Zukunft träumen ließ.

Autor/in
Till Lehmann
Regie
Till Lehmann
Kamera
Johannes Anders
Schnitt
Swantje Kammann
Sprecher/in
Simone Dorenburg
Redaktion
Timo Großpietsch
Redaktionsleiter/in
Ralf Quibeldey
Produktionsleiter/in
Bettina Wieselhuber

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