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Chinas neue Seidenstraße

Samstag, 14. März 2020, 13:45 bis 14:30 Uhr

Ein Kamel sitzt am Ufer eines Sees © NDR/Mario Schmidt/Lilian Wu
Mit dem Handel auf der Seidenstraße verbreiteten sich auch Religion und Kultur. Kamele halfen beim Transport.

Händler und Entdecker wie Marco Polo mussten durch Wüsten und über hohe Bergpässe, schwer beladen mit Seide, Jade oder Gewürzen. Heute will China die lange fast vergessenen Verbindungen wiederbeleben als Superhighways des Welthandels. ARD-Korrespondent Mario Schmidt ist mit seinem Team einige der Hauptrouten in China entlang gefahren, um zu sehen, wie es dort heute aussieht.

Von Xian bis zur Grenze Pakistans

Über mehrere 1.000 Kilometer führt die Reise von der alten Kaiserstadt Xian mit der legendären Terrakotta-Armee bis in die chinesischen Bergregionen an der Grenze zu Pakistan. Er besucht die alte Oasenstadt Dunhuang, trifft auf den Entdecker der bunten Berge von Zhangye und besucht eine tadschikische Hochzeit mit Blick auf den 7.509 Meter hohen Berg Muztagata.

Altes trifft auf Modernes

Fünf Kamele stehen vor einem schneebedeckten Bergmassiv. © NDR/Mario Schmidt/Lilian Wu
Der Karakorum-Highways: Die internationale Fernstraße ist 1284 Kilometer lang.

Hochgeschwindigkeitszüge rauschen durch die Wüste vorbei an alten Kontrollposten der Seidenstraße, moderne Autobahnen schlängeln sich durch die Berge, vorbei an Kamelen, Yak-Herden und kleinen Dörfern: Die alte und die neue Seidenstraße treffen überall aufeinander in einer Kulisse aus atemberaubenden Landschaften.

Redaktionsleiter/in
Claudia Buckenmaier
Redaktion
Christine Hasper
Produktionsleiter/in
Stefanie Röhrig
Autor/in
Mario Schmidt
Regie
Mario Schmidt