DAS!

Ildikó von Kürthy zu Gast

Dienstag, 07. Januar 2020, 18:45 bis 19:30 Uhr
Mittwoch, 08. Januar 2020, 05:15 bis 06:00 Uhr

Name: Ildikó von Kürthy
Beruf: Schriftstellerin, Journalistin
Meilensteine: Ildikó von Kürthy gehört zu den meistgelesenen deutschen Schriftstellerinnen. Als Tochter eines Hochschullehrers und einer Buchhändlerin besuchte sie nach dem Abitur die Henri-Nannen-Schule für Journalistik in Hamburg und arbeitete anschließend bei der Frauenzeitschrift "Brigitte", für die sie bis heute Kolumnen schreibt. 1999 veröffentlichte sie mit dem Roman "Mondscheintarif" ihren ersten Bestseller, der 2001 für das Kino verfilmt wurde. Die Gesamtauflage ihrer Bücher, die in rund über 20 Sprachen übersetzt wurden, beträgt inzwischen mehr als sechs Millionen. Die Heldinnen ihrer humoristischen Romane sind moderne junge Frauen, die sich mit Witz und Selbstironie über ihre eigenen Schwächen und die der Männer lustig machen. Aufsehen erregten aber auch ihre pointierten Sachbücher etwa über Selbstoptimierungswahn, der Familienalltag mit Hund oder die Sammlungen ihre besten Texte aus der „Brigitte“.
Mit welchem Thema kommt sie zu DAS! auf das Rote Sofa: Wegen ihres neuen Romans "Es wird Zeit", in dem es um eine Frau um die 50 geht, die keine großen Erwartungen mehr an das Leben hat. Die Kinder sind ausgezogen – Ehe, Halbtagsjob und Bindegewebe sind in die Jahre gekommen. Nach dem Tod ihrer Mutter fährt die Romanheldin nach 20 Jahren wieder in ihren Heimatsort und trifft dort auf ihre schwerkranke Jugendfreundin und auf die Lebenslüge, an der ihre Freundschaft damals zerbrochen ist. Ein tragikomisches Buch über den Unernst des Lebens, über Freundschaft, Heimat, Verluste und Glück.
Ihr Anliegen: "Es gibt keine falsche Hoffnung. Ich sollte das Sorgemachen auf den Zeitpunkt verschieben, wenn ich wirklich Grund zur Sorge habe. Hab Angst, aber tu es trotzdem. Es wird Zeit für etwas Neues."
Verortung: Die gebürtige Aachenerin mit ungarischen Wurzeln lebt mit ihrem Mann, ihren beiden Söhnen und Hund Hilde in Hamburg. Als Rheinländerin vermisst gerade im Karneval die alte Heimat.

Redaktion
Sabine Doppler