Wie geht das? Fischfangquote

Mittwoch, 23. Mai 2018, 18:15 bis 18:45 Uhr
Freitag, 25. Mai 2018, 11:30 bis 12:00 Uhr

Patrick Polte untersucht die gefangen Heringe auf ihre Geschlechtsreife. © NDR/Mehltretter Media GmbH/Torsten Mehltretter, honorarfrei

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Jedes Jahr, wenn das Thünen-Institut für Ostseefischerei die Empfehlungen für die neuen Fischfangquoten in der Ostsee bekannt gibt, kommt es zum offenen Streit zwischen Fischern, Forschern und Umweltschützern.

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Bestandsaufnahme an wild lebenden Heringen. Christopher Zimmermann und Patrick Polte vom Thünen-Institut führen Buch über jeden gefangenen Hering.

"Die haben den Fisch an den falschen Stellen gesucht!", wettern die Einen. "Die rechnen die Zahlen zugunsten der Fischerei schön!", schimpfen die Anderen. "Unsere Daten sind die besten die es gibt!", verteidigen sich die Biologen, die das ganze Jahr über unterwegs sind, um Fischbestände zu erkunden, eine Dreijahresprognose für jede Fischart abzugeben und daraus eine Empfehlung der Fangquote für die EU auszusprechen. Aber wie geht so etwas? Wie kann man aktuelle Bestände erfassen und die Entwicklung für die Zukunft erkennen?

Autor/in
Torsten Mehltretter
Redaktion
Birgit Müller
Produktionsleiter/in
Frederik Keunecke
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Dieser Artikel wurde ausgedruckt unter der Adresse: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/Wie-geht-Fischfangquote,sendung775626.html