Thirteen Days

Samstag, 31. Juli 2021, 20:15 bis 22:30 Uhr
Sonntag, 01. August 2021, 00:55 bis 03:15 Uhr

14. Oktober 1962: US-amerikanische Luftaufklärer entdecken auf Kuba sowjetische Mittelstreckenraketen bestückt mit Nuklearsprengköpfen. Kurze Zeit später wird US-Präsident John F. Kennedy über die Lage informiert. Kennedy ruft sofort seinen Beraterstab zusammen, zu dem neben seinem Bruder, dem Justizminister Robert F. Kennedy, und Verteidigungsminister Robert McNamara auch sein loyaler persönlicher Berater Kenny O`Donnell zählt. Die Atomraketen, welche auch Städte in den USA bedrohen könnten, werden klar identifiziert.

VORSCHAU: Thirteen Days (1 Min)

Kenneth O’Donnell (Kevin Costner, 2. v. li.) und Gattin Helen (Lucinda Jenney, 2. v. re.) machen sich Sorgen um die Zukunft ihrer Kinder. © NDR/ARD Degeto
Kenneth O’Donnell und Gattin Helen machen sich Sorgen um die Zukunft ihrer Kinder.

Der Präsident steht vor einer schier ausweglosen Situation: Während die Hardliner auf einen sofortigen Militärschlag und zur Invasion auf Kuba drängen, möchte Kennedy einen kriegerischen Einsatz möglichst vermeiden. Er weiß: Die militärische Konfrontation mit der Sowjetunion kann in kürzester Zeit zu einem nuklearen Schlagabtausch führen, dem als Erstes Westberlin zum Opfer fallen würde. Er und seine Berater sehen sich aber gezwungen, schnell zu handeln; Kennedys strategische Reputation steht auf dem Spiel.

Es droht eine Eskalation

So entscheidet er sich für eine Blockade Kubas, ein an sich kriegerischer Akt, der jedoch in Form einer „Quarantäne" abgemildert werden kann: Ankommende Sowjet-Kriegsschiffe sollen sich von den Einsatzkräften der USA durchsuchen lassen. Eine gewagte Aktion, an die sich nicht jeder hält, was neben weiteren ernsten Pannen erneut zur drohenden Eskalation führt.

General Marshall Carter (Ed Lauter, li.), Robert McNamara (Dylan Baker, 2. v. li.), Dean Rusk (Henry Strozier, 2. v. re.) und Präsident Kennedy (Bruce Greenwood, r.) sehen die Situation kritisch. © NDR/Degeto
Präsident Kennedy (r.) und sein Beraterteam sehen die Situation kritisch.

In dieser Situation erreichen Kennedy und seine Männer zwei Nachrichten aus dem Kreml: In der ersten erklärt sich Premierminister Nikita Chruschtschow bereit, in Anbetracht der höchst angespannten Lage die Raketen abzuziehen. Doch eine zweite Botschaft, angeblich ebenfalls von Chruschtschow, schlägt wesentlich kompromisslosere Töne an. Präsident Kennedy sieht sich gezwungen, auf volles Risiko zu gehen, um die Kriegstreiber in den eigenen und gegnerischen Reihen zu überlisten und die Krise zu einem friedlichen Ende zu führen.

Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2000
Schauspieler/in
Kevin Costner als Kenny O'Donnell
Bruce Greenwood als John F. Kennedy
Steven Culp als Robert F. Kennedy
Dylan Baker als Robert McNamara
Michael Fairman als Adlai Stevenson
Autor/in (Drehbuch)
Regie
Roger Donaldson
Kamera
Andrzej Bartkowiak
Musik
Trevor Jones
Redaktion
Dillberger, Franziska
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