Schutzpatron. Ein Kluftingerkrimi

Donnerstag, 19. September 2019, 22:00 bis 23:30 Uhr

Kluftinger (Herbert Knaup) kriecht mit einer Taschenlampe in einen engen Tunnel. © ARD Degeto/BR/Hendrik Heiden

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Die Monstranz mit der Reliquie des St. Magnus, deren Raub Kluftinger als junger Polizist nicht verhindern konnte, kehrt endlich in die Heimat zurück. Kluftinger trifft es tief, dass Lodenbacher ausgerechnet Maier damit beauftragt, bei der Ausstellungseröffnung für die Sicherheit des Allgäuer Schutzpatrons zu sorgen. Er hätte die Blamage von damals gern selbst ausgebügelt, muss aber stattdessen den Mord an einer alten Frau aufklären.

Hilfe von einem Kunstdieb?

Doch Kluftinger wäre nicht Kluftinger, wenn er nicht merken würde, dass der Mord an der alten Frau Zahn mit der Monstranz und deren Sicherheit in Verbindung steht. Alles deutet darauf hin, dass Frau Zahn einen Schuppen des alten Sägewerks ausgerechnet an die Bande vermietet hatte, die den erneuten Raub der Monstranz plant.

Während Rösler (Fred Stillkrauth, li.) sich neben Kluftinger (Herbert Knaup) erleichtert, schwelgt er in Erinnerungen.

Kluftinger erhofft sich in dieser Situation Hilfe von Heinz Rösler, einem der Kunstdiebe von damals, der mittleweile in Wien im Gefängnis sitzt. Mit Maier fliegt er nach Wien, nicht ahnend, dass Sandy sie über Nacht beim österreichischen Polizeikollegen Valentin Bydlinski einquartiert hat. Der hat ganz offenbar ein ausgewachsenes Messie-Problem, räumt aber großzügig sein Schlafzimmer für Kluftinger und Maier. Doch die beiden müssen sich ein Bett teilen.

Raub im Rahmen einer großen Ausstellungseröffnung geplant

Bei einem Gespräch unter vier Augen wird Kluftinger von Rösler in die Kapelle von Roßhaupten gelotst, wo eine Kopie der Monstranz steht. In einer Bibel findet Kluftinger dort ein Foto, das ihn an den zweiten Kunstdieb von damals erinnert. Ganz offenbar weiß Rösler tatsächlich mehr über den erneut geplanten Raub der Monstranz, der ausgerechnet im Rahmen der großen Ausstellungseröffnung stattfinden soll.

Doch dafür, dass er die Polizei vor Ort unterstützt, verlangt Rösler, in ein Gefängnis im Allgäu verlegt zu werden. Dass Rösler in diesem Spiel seine ganz eigenen Karten legen will, durchschaut Kluftinger erst später.

Produktionsland
Bundesrepublik Deutschland
Produktionsjahr
2016
Schauspieler/in
Herbert Knaup als Kluftinger
Jockel Tschiersch als Roland Hefele
Johannes Allmayer als Richard Maier
Bernhard Schütz als Dr. Langhammer
Fred Stillkrauth als Rösler
Musik
Richard Ruzicka
Dieter Schleip
Kamera
Stefan Ciupek
Autor/in
Stefan Holtz
Regie
Florian Iwersen
Redaktion
Rosenberg, Philine