Panda, Gorilla & Co. (301)

Geschichten aus dem Zoo Berlin und dem Tierpark Berlin

Mittwoch, 12. September 2018, 17:10 bis 18:00 Uhr

Im Zoo Berlin leben verschiedene asiatische Steinbockarten, die auf drei imposanten Felsenanlagen ein neues zu Hause gefunden haben. In ihren heimatlichen Gebirgsregionen können die Steinböcke in Höhen bis zu 6.700 Metern vordringen. Im Zoo muss ihnen ein 16 Meter hoher Felsen genügen. Zumindest für die Tierpfleger ist dieser "steile" Arbeitsplatz eine tägliche Herausforderung.

Mehr Kontakt zu ihren Schützlingen haben dagegen Reviertierpflegerin Nora Kuntzagk und ihre Kollegin Annett Krüger im Kamelrevier des Tierparks. Ohne Probleme können sie mit den Alpakas, Guanakos und Trampeltieren auf Tuchfühlung gehen. Den vertrauensvollen Umgang mit den Tieren haben sich die Pflegerinnen allerdings mühevoll erarbeitet. Nora Kuntzagk ist bereits seit 1967 im Tierpark tätig, ihre Kollegin Annett Krüger 1987 dazu. Die jahrelangen Erfahrungen kommen den beiden auch heute wieder zugute, denn bei Guanako-Kind Loki steht aufgrund eines Nabelbruchs eine OP in der Tierklinik an.

Einen Tierarztbesuch der eher unangenehmen Art erwarten auch einige Jungtiere auf der Südamerika-Anlage des Zoos. Dr. Schüle kommt vorbei, um die Kinder der Roten Riesenkängurus und den Wasserschweinnachwuchs zu chippen. Da die Jungtiere mittlerweile schon mehrere Monate alt sind, wissen sie sich schon ziemlich gut zu wehren. Die Aktion geht daher für die Tierpfleger nicht ganz ohne Blessuren über die Bühne.

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Ein Kind füttert einen Steinbock im Wildpark Schwarze Berge © NDR Foto: Tina Meier

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