Einfach genial!

Sonntag, 18. August 2019, 07:35 bis 08:00 Uhr
Montag, 19. August 2019, 11:35 bis 12:00 Uhr

Das Magazin über Erfinder und ihre genialen Ideen.

Die Beiträge im Überblick:

  • Rettung aus der Luft: Drohne hält Ertrinkende mit einer Boje über Wasser
  • Rollboot: Mit einem Paddelboot aus dem Rucksack auf Tour
  • Strandkorb als Hotel: Mit dem Schlafstrandkorb an der Ostsee übernachten

Wasserrettung per Drohne

Restube nennt sich die Erfindung von Christopher Fuhrhop: eine kleine Tasche, die man sich um die Hüfte schnallt. Sie soll Wassersportlern im Notfall das Leben retten. Beim Ziehen an einer Schnur öffnet sich eine Gaspatrone und füllt eine Stoffboje innerhalb von einer Sekunde mit Luft. Jetzt hat das Restube-Team die Idee weiterentwickelt. Die Wasserrettung per Drohne wir an einigen Ostseestränden in dieser Saison erstmalig eingesetzt.

Dabei wird die rettende Boje mit Hilfe einer Drohne dort hingebracht, wo ein Mensch auf dem Wasser in Not geraten ist. Zielgenau muss der Drohnenpilot Restube platzieren, die Boje bläst sich selbst auf, wenn sie auf dem Wasser auftrifft. Das System soll nicht den Rettungsschwimmer ersetzen, denn der startet zeitgleich mit dem Fluggerät per Boot, um den in Not Geratenen zu bergen. Es kann beiden aber Zeit verschaffen.

Ein Rollboot im Rucksack

Hans Metzges aus Dresden ist gern mit dem Boot unterwegs. Für ihn kam aber kein gewöhnliches Boot in Frage. Er wollte etwas noch Praktischeres, noch Leichteres haben, als alle Klapp- oder Faltboote, die es bereits gibt. Also hat er sich sein Wasserfahrzeug selbst konstruiert. Ein Boot mit dem Namen: Exoot 1.0. Es wiegt gerade mal 15 Kilogramm und besteht aus einer Deckplane, steckbaren Aluminium-Profilen und der Außenhaut aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Der Clou: Genau dieses Material macht es möglich, dass sich die Bootshaut einfach zusammenrollen lässt. So passt sie in einen relativ handlichen Rucksack. Aufgebaut ist es in knapp zehn Minuten. Hans Metzkes will sein Kajak jetzt in den Handel bringen. Und er plant für die Zukunft Kanus und Sportruderboote zum Rollen.

Eine Nacht im Schlafstrandkorb

Es ist eine Idee der Tourismus Agentur Schleswig Holstein. In dem Schlafstrandkorb können Urlauber direkt am Wasser übernachten. Er ist 1,30m breit und 2,40m lang. Zwei Personen sollen darin schlafen können. Unter der Matratze ist ein Netz versteckt, in dem die Gäste ihr Gepäck verstauen kann. Noch mehr Ablagefläche befindet sich am Kopfende. Und wer tagsüber lieber sitzen will, kann die Lehne schräg stellen. Größte Herausforderung für die Konstrukteure war das Dach, denn es muss wasserfest sein und faltbar, denn für die Nacht sollte man es komplett schließen können. Die Schlafstrandkörbe am Ostseestrand in Eckernförde erfreuen sich großer Beliebtheit.

Redaktion
Hetzel, Birgit
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