Der Rundfunkbeitrag im NDR: Kosten, Anpassung, Nutzen

Stand: 18.08.2021 12:04 Uhr

Der NDR und die anderen Landesrundfunkanstalten innerhalb der ARD bieten ein vielseitiges, unabhängiges und regionales Programm. Als Teil des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wird auch der NDR solidarisch finanziert: über den Rundfunkbeitrag.

Warum gibt es den Rundfunkbeitrag? Was leistet der NDR für seinen Anteil von 8,38 Euro? Und wer legt die Höhe des Rundfunkbeitrags fest? Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Rundfunkbeitrag.

Warum gibt es in Deutschland den Rundfunkbeitrag?

Die rechtlichen Grundlagen für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ARD, ZDF, Deutschlandradio) sind im Grundgesetz und dem Staatsvertrag für Rundfunk und Telemedien (kurz Rundfunkstaatsvertrag) verankert. Der Rundfunkstaatsvertrag gilt für alle 16 Bundesländer und regelt bundeseinheitlich das Rundfunkrecht. Darin definiert sind auch die Aufgaben des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Auf Ebene der Bundesländer wird der Rundfunkstaatsvertrag durch die jeweiligen Parlamente als sogenanntes Zustimmungsgesetz im Landesrecht umgesetzt.

Der Programmauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist es, ein umfassendes und unabhängiges Programmangebot für alle Bürger*innen sicherzustellen. Um dem nachkommen zu können, wird er - also auch der NDR - solidarisch finanziert. Dies geschieht über den Rundfunkbeitrag.

Was leistet der öffentlich-rechtliche Rundfunk und welchen Auftrag hat er?

Programmauftrag

"Der Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ergibt sich aus dem Grundgesetz, er ist darüber hinaus unter anderem im Rundfunkstaatsvertrag gesetzlich festgeschrieben. Danach soll der öffentlich-rechtliche Rundfunk mit seinen Programmangeboten "zur Information, Bildung, Beratung, Kultur und Unterhaltung einen Beitrag zur Sicherung der Meinungsvielfalt und somit zur öffentlichen Meinungsbildung" leisten."

Quelle: DasErste.de

1. Unabhängigkeit
Damit Sie sich über wirtschaftliche Umstände, politische Entschlüsse und gesellschaftliche Ereignisse informieren und sich Ihre eigene Meinung bilden können, brauchen Sie verlässliche Medien, die kritisch hinterfragen und Sie objektiv und ausgewogen informieren. Genau diese Aufgabe nehmen wir wahr.

Um unabhängig von wirtschaftlichen und politischen Interessen berichten zu können, werden die öffentlich-rechtlichen Sender, auch wir im NDR, über den Rundfunkbeitrag finanziert. Die Programme von ARD, ZDF und Deutschlandradio bilden damit die Grundlage für Ihre persönliche Meinungsfreiheit, die gesellschaftliche Meinungsvielfalt und unsere Demokratie.

2. Aktualität
Was passiert in diesem Moment in der Welt? Wie ist es dazu gekommen? Und inwiefern betrifft Sie das persönlich? Diese Fragen beantworten wir Ihnen jeden Tag durch aktuelle und umfassende Nachrichten, Informationen, Hintergründe und Analysen. Unsere kritischen Fragen unterstützen Sie dabei, sich Ihre eigene Meinung zu bilden.

  • Die Nachrichtensendungen, Magazine und Polit-Talks von ARD und ZDF bieten aktuelle und kritische Informationsangebote. Die Tagesschau - als Teil von ARD-aktuell vom NDR produziert - ist nach wie vor die meist gesehene Nachrichtensendung im deutschen Fernsehen.
  • PHOENIX liefert Ihnen ergänzend ein unmittelbares Bild der aktuellen Politik in Berlin. Hier werden zum Beispiel alle wichtigen Parlamentsdebatten übertragen.
  • Nachrichten von frühmorgens bis spätabends senden die Radioprogramme der Landesrundfunkanstalten sowie Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur und DRadio Wissen.
  • Und nicht zu vergessen: Alle wichtigen Informationen finden Sie rund um die Uhr in unseren Online-Angeboten.

VIDEO: Der Rundfunkbeitrag kompakt: Kosten und Nutzen (3 Min)

3. Vielfältigkeit
Ob Groß oder Klein, ob Naturfreund oder Börsen-Profi: In unserem Programmangebot findet jeder etwas für seinen Geschmack. Denn es ist so vielfältig, wie die Interessen aller Menschen in Deutschland, die es nutzen. Dabei gehören Kultur und Unterhaltung ebenso zum Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wie Information und Bildung. Und Vielfalt heißt noch mehr: In unseren Inhalten werden stets verschiedene Ansichten und Lebenseinstellungen gezeigt.

4. Regionalität

Neben der Berichterstattung über bundes- und weltweit relevante Ereignisse, zählt zu unseren Stärken auch der kompetente Blick in die Regionen. Der Norddeutsche Rundfunk ist die gemeinsame Landesrundfunkanstalt für die Freie und Hansestadt Hamburg und für die Länder Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

Was passiert auf schulpolitischer Ebene in den norddeutschen Bundesländern? Welche Nachhaltigkeitskonzepte entwickeln Städte und Gemeinden? Wie steht es um die Wirtschaft in Ihrer Region? Und wie lief das letzte Spiel Ihres Lieblingsclubs? Der NDR ist mit seinen Reporter*innen unterwegs und produziert für alle Menschen im Norden ein vielfältiges Programm - für Fernsehen, Hörfunk, online sowie in zahlreichen Apps und unseren Social-Media-Kanälen.

5. Teilhabe

Zusätzlich ermöglichen wir mit unseren barrierefreien Angeboten Menschen mit Seh- oder Hörbehinderung den Zugang zu unserem Programmangebot. Außerdem produzieren wir Online-Angebote in Leichter Sprache.

6. Kultur

Darüber hinaus engagieren wir uns für kulturelle und medienpolitische Angebote in Norddeutschland und veranstalten eigene Konzerte, Lesungen und Events. Mit unseren Ensembles etwa können Sie Musik live erleben. Das NDR Elbphilharmonie Orchester, die NDR Radiophilharmonie, der NDR Chor und die NDR Bigband sind über die Konzerthäuser Norddeutschlands hinaus bekannt. Außerdem bieten die Ensembles eine Vielzahl von Projekten für Kinder und Jugendliche.

Wer legt die Höhe des Rundfunkbeitrags fest?

Die Höhe des Rundfunkbeitrags legen nicht die Rundfunkanstalten selbst fest. Sie zu bestimmen, unterliegt einem transparenten, mehrstufigen Verfahren. In einem ersten Schritt ermitteln die Rundfunkanstalten ihren jeweiligen Finanzbedarf und melden ihn bei der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) an.

Die KEF, der 16 unabhängige Finanz-, Wirtschafts- und Rundfunkexpert*innen angehören, überprüft die Anmeldungen und gibt eine Empfehlung ab, ob und gegebenenfalls in welcher Höhe eine Beitragsanpassung erforderlich ist. Auf der Grundlage des KEF-Berichts legen die Ministerpräsident*innen der Länder dann die Höhe des Beitrags in einem Staatsvertrag fest. Damit der Staatsvertrag in Kraft treten kann, braucht er die Zustimmung aller 16 Landesparlamente.  

Warum soll der Rundfunkbeitrag angepasst werden?

Der Finanzbedarf des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ergibt sich aus dem Umfang unseres Programmauftrags, der uns dazu verpflichtet, alle Menschen in Deutschland zu informieren, zu beraten, zu unterhalten und zu bilden - im Radio, im Fernsehen und online.

Alle vier Jahre wird der Rundfunkbeitrag neu festgesetzt, das ist 2021 turnusgemäß auch der Fall. Seit 2009 ist der uns zugestandene Finanzbedarf weitestgehend gleich geblieben - obwohl die Preise in der Medienbranche von Jahr zu Jahr steigen. Zudem erfordert die Digitalisierung einen erheblichen Mehraufwand.

Um den geänderten Nutzungsgewohnheiten zu entsprechen, braucht es neben Webseiten und programmbegleitenden Informationen auch: Mediatheken, Audiotheken, Livestreams, Apps, HbbTV-Plattformen, Podcasts sowie Angebote für Drittplattformen wie Facebook, YouTube und viele andere mehr. All das macht eine Beitragsanpassung notwendig, wie Tom Buhrow, Intendant des WDR und Vorsitzender der ARD, im Interview mit ZAPP, dem Medienmagazin des NDR, erläutert:

VIDEO: Tom Buhrow: "Es ist eine schwierige Zeit" (9 Min)

Die Rundfunkfreiheit ist in Deutschland ein Grundrecht und damit ein sehr hohes Gut. Das Verfassungsgericht hat in seinen Urteilen über die Jahrzehnte klargemacht, wie wichtig die Rolle der Kommission KEF ist, um ein geschütztes Verfahren zu gewährleisten. Die KEF soll sicherstellen, dass die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks unabhängig von der Politik begutachtet und festgestellt wird. Damit sind der Politik auch enge Grenzen gesetzt, wenn sie von der Beitragsempfehlung der KEF abweichen will.

Wie ist der Stand der Dinge in Bezug auf die Anpassung des Rundfunkbeitrags?

Die Anpassung des Rundfunkbeitrags sollte ursprünglich zum 1. Januar 2021 in Kraft treten. Die von der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) vorgeschlagene moderate Erhöhung um 86 Cent war zunächst von den Ministerpräsident*innen der Bundesländer unterzeichnet worden. 15 der insgesamt 16 Landesparlamente hatten diesem neuen Rundfunkstaatsvertrag bereits zugestimmt.

Doch die für eine Beitragsanpassung erforderliche Zustimmung aller Landesparlamente scheiterte am 8. Dezember 2020: Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hatte die entsprechende Gesetzesvorlage zurückgezogen; das Landesparlament konnte nicht abstimmen. Damit blockierte Sachsen-Anhalt das Inkrafttreten des Medienstaatsvertrags und damit die geplante Erhöhung des Rundfunkbeitrags.

In der Folge hatten ARD, ZDF und Deutschlandradio noch im Dezember 2020 entsprechende Eilanträge sowie eine Verfassungsbeschwerde eingereicht. Am 5. August 2021 entschied das Bundesverfassungsgericht (BVerfG), dass das Land Sachsen-Anhalt durch Unterlassen seiner Zustimmung grundgesetzwidrig gehandelt hat. Das BVerfG hat nun die vorläufige Anpassung auf 18,36 Euro angeordnet. Der angepasste Rundfunkbeitrag wird erstmals für den Monat August 2021 erhoben. Der Beitragsservice beginnt ab Ende August mit dem Einzug.

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Was macht der NDR mit dem Rundfunkbeitrag?

Der Rundfunkbeitrag wird auf alle Sender innerhalb der ARD, das ZDF und das Deutschlandradio verteilt. Der NDR hat bisher vom Rundfunkbeitrag in Höhe von 17,50 Euro 8,38 Euro erhalten. Der NDR hat den gesetzlichen Auftrag der Länder Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein mit diesem Geld Radioprogramme, Fernseh- und Online-Angebote in bestimmtem Umfang anzubieten: Ein Programm für alle Menschen, das informiert, unterhält und bildet. In dem aus der Region berichtet wird und auch Sport, Kultur und Servicethemen ihren Platz haben. Eine unserer großen Stärken dabei: die dichte und kenntnisreiche Berichterstattung aus den Regionen im gesamten Norden. Um Nachrichten aus erster Hand liefern zu können, unterhalten die Sender der ARD ein weitverzweigtes Korrespondentennetz - regional, bundesweit, weltweit.

 

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Kamerateam filmt Fischer beim Netze auslegen. (Von links nach rechts: Jack Zwagerman, Markus Krüger, Jann Grot) © NDR Foto: Ruth Hunfeld

Dafür steht der NDR

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Dank des solidarischen Rundfunkbeitrags können wir ein Programm frei von wirtschaftlichen und politischen Einflüssen produzieren: zum Beispiel Nachrichten, Dokus, Reportagen, Kinderprogramme wie Mikado oder Sesamstraße, die Sportberichterstattung oder auch unsere Landesmagazine. Das ist für uns ein Privileg, aber auch für alle Menschen im Norden. Denn unsere Angebote in Fernsehen und Hörfunk, auf NDR.de und den verschiedenen Social-Media-Plattformen sind eine verlässliche Quelle für seriöse und ausgewogene Information und tragen so zur Meinungsbildung bei.

Ohne einen solidarisch finanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunk und damit auch ohne den NDR in Norddeutschland wäre die Medienlandschaft deutlich ärmer. Ganz konkret hieße das, dass es etwa die Landesmagazine nicht gäbe: weder Hallo Niedersachsen noch das Schleswig-Holstein Magazin, nicht das Nordmagazin oder das Hamburg-Journal.

Gesellschaftspolitische Magazine wie Panorama oder Dokumentationen wie 45 Min, die auf Missstände hinweisen, würden nicht produziert werden können; genauso wenig könnten Tatort-Kommissar*innen im Norden ermitteln. Und auch Millionen Zuschauer*innen, Nutzer*innen und Follower müssten auf die Berichterstattung der Tagesschau aus Deutschland und der Welt verzichten.

Mit dem Rundfunkbeitrag ist das alles und viel mehr möglich. Wir können mit seiner Hilfe etwa Angebote wie STRG_F produzieren, deren Filme in der Mediathek und auf Youtube vor allem  jüngere Menschen erreichen und begeistern. Besonders seit Beginn der Coronavirus-Krise zeigt sich, wie groß das Bedürfnis der Menschen ist, sachkundig und seriös informiert zu werden.

Der NDR ist auch dabei ein verlässlicher Informationspartner: Wir liefern nicht nur aktuelle Berichterstattung auf allen Kanälen - Fernsehen, Hörfunk, Online und Social Media, sondern produzieren auch täglich einen Coronavirus-Liveticker mit detaillierten Zahlenanalysen und Hintergründen sowie diverse Ratgeber-Angebote zu SARS-CoV-2. Mit dem preisgekrönten NDR Info Podcast Das Coronavirus-Update erreichen wir Millionen Menschen im Norden und bundesweit. Es geht also um eine bedarfsgerechte, angemessene Finanzierung, die es uns ermöglicht, unseren Programmauftrag zu erfüllen.

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Warum ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk auch heute noch so wichtig - es gibt doch alle Informationen im Internet?

Uns liegt die Vielfalt der Medienlandschaft in Deutschland am Herzen. Viele Quellen tragen gemeinsam zur unabhängigen Meinungsbildung bei und stärken dabei unsere Demokratie und das Gemeinwesen. Dazu gehört vor allem, verschiedene Sichtweisen darzustellen, damit Sie sich Ihr Urteil selbst bilden können. Gerade im Internet ist es aber zunehmend schwer zu erkennen, auf welcher Grundlage und mit welchem Interesse Informationen verbreitet werden.

In Zeiten, in denen Informationen überall, zu jeder Zeit und von jedem verbreitet werden können, ist es unerlässlich einen gemeinsamen, unabhängigen Rundfunk zu haben, in dem gut ausgebildete Journalist*innen nach seriösen Standards arbeiten und gründlich recherchieren.

Wir prüfen mehrere unabhängige Quellen, bevor wir eine Meldung veröffentlichen und wenn jemand bei uns eine persönliche Ansicht vertritt, kennzeichnen wir das durch die Begriffe "Kommentar" oder "Meinung". Wenn wir Fehler machen, gehen wir transparent damit um und stellen die Dinge richtig, denn auch das zeichnet seriöse Medien aus, denen Sie vertrauen können.

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Die Akzeptanz der Menschen im Norden für die Arbeit des NDR ist ungebrochen hoch. Dabei steht die Glaubwürdigkeit an erster Stelle. Unsere Mitarbeiter*innen arbeiten kontinuierlich daran, dass das so bleibt und sich die Qualität unserer Programme stetig verbessert.

Warum ist es nicht möglich, nur für das zu zahlen, was einen interessiert?

Der Rundfunkbeitrag bezieht sich auf unseren umfassenden Programmauftrag. Aber Programm ist auch Geschmacksache. Unsere Aufgabe ist es, Angebote für alle Menschen in Deutschland zu machen - für Jung und Alt, Schlagerfans, Kulturbegeisterte oder Sportinteressierte. Allen etwas zu bieten, heißt aber nicht, dass allen alles gefallen muss. Die Basis für alle diese Angebote ist die solidarische Finanzierung über den Rundfunkbeitrag, dem ein großer politisch-gesellschaftlicher Konsens zugrunde liegt. Das heißt: Alle Zuschauer*innen, Hörer*innen und Nutzer*innen, die dazu in der Lage sind, zahlen ihren Beitrag und bekommen dafür hochwertige Angebote in Hörfunk, Fernsehen und Internet.

Warum ist eine Anpassung des Beitrags auf 18,36 Euro notwendig?

Seit fast zwölf Jahren ist der Rundfunkbeitrag (bis 2012 Rundfunkgebühr) nicht angehoben worden. Währenddessen sind aber die Produktionskosten gestiegen und es gab Tariferhöhungen. Zudem ist der Anstieg der Inflationsrate nicht ausgeglichen worden. In ihrem Prüfbericht 2021 bis 2024 empfiehlt die KEF daher, den Rundfunkbeitrag um 86 Cent monatlich zu erhöhen. Der Anteil für die ARD beträgt 47 Cent. Gleichzeitig ist die ARD dabei, eine tiefgreifende Strukturreform umzusetzen, um so Kosten zu senken.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich gern an den Beitragsservice des NDR.

ARD ZDF Deutschlandradio
Beitragsservice NDR
Rothenbaumchaussee 132
20149 Hamburg
Tel.: 01806 999 555 55*
Fax: 01806 999 555 05*
*(20 Ct. pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, max. 60 Ct. pro Anruf aus Mobilfunknetzen)

Comiczeichnung eines Weckers mit dem Logo von Funk und denen von ARD und ZDF in einer Sprechblase

Dinge erklärt - Kurzgesagt: Der Rundfunkbeitrag

Erklärvideo von Funk zum Thema öffentlich-rechtlicher Rundfunk und Rundfunkbeitrag. extern

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