Geschlechtergerechte Sprache im NDR

Gendergerechte Sprache begegnet uns immer häufiger im Alltag - auch in den Programmen des NDR. Wie und ob gegendert wird, führt zu vielen Diskussionen. Manche erachten es als umständlich oder sogar überflüssig, andere empfinden es als notwendig und fortschrittlich. Uns ist dabei besonders wichtig, für alle Menschen im Norden die richtige Ansprache zu wählen. Deshalb beschäftigen wir uns auch im NDR intensiv mit diesem Thema und wägen Vor- und Nachteile ab.

Unser Grundsatz: Eine verständliche Sprache, die niemanden diskriminiert

Fest steht, dass Sprache einem permanenten Wandel unterliegt. Daher beobachtet der NDR, wie sich die Diskussion um genderneutrale Sprache entwickelt. Für die NDR Programme gibt es Empfehlungen, aber keine Vorgaben. Die Redaktionen befinden sich dazu in einem konstruktiven Austausch. Konsens ist, niemanden zu diskriminieren oder zu beachteiligen und gleichzeitig eine für alle verständliche Sprache anzubieten.

Beiträge aus unseren Redaktionen

Gendern Thump © NDR
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Gendern - machen oder lassen?

Geschlechtergerechte Sprache: überfällig oder der "Untergang der freien Sprache"? Und vor welche Herausforderungen stellt uns das in der Praxis? 19 Min

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Pro und Contra: Gendergerechte Sprache

Ist das Gendern ein notwendiger Schritt zur Gleichberechtigung oder Kokolores? Markus Golla und Sophie Mühlmann argumentieren. 2 Min

NDR 2 Moderatorin und Sprecherin Kathrin Schlass © NDR 2 Foto: Michael Latz
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Klartext: Gendern mit Augenmaß

"Bei 'Redendenpult' bin ich raus": Kathrin Schlass erklärt, wie geschlechtsneutrale Sprache ohne Brechstange klappt. 3 Min

Das Wort "Schüler*innen" ist in einem Text hervorgehoben © picture alliance/dpa | Gregor Bauernfeind Foto: Gregor Bauernfeind

kontrovers: Gendergerechte Sprache - nervig oder nötig?

Wir diskutieren über grundsätzliche Fragen rund um Sprachwandel und geschlechtergerechte Sprache. mehr

Ein Dudeneintrag definiert die Worte Handelspartner und Handelspartnerin © imago images/MiS

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