Jendrik (Deutschland) mit Tänzerinnen und Musikerinnen auf der Bühne. © EBU Foto: Andres Putting

Feel Hamburg: Jendrik Sigwart - Musicaldarsteller & ESC-Teilnehmer

Sendung: "Feel Hamburg" | 05.10.2022 | 05:00 Uhr | von Kaiser, Daniel
34 Min | Verfügbar bis 05.10.2023

https://www.ndr.de/903/podcasts/Feel-Hamburg-mit-Jendrik-Sigwart-Teilnehmer-beim-ESC-2021,podcastfeelhamburg216.html
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Jendrik über die Zeit nach der ESC-Niederlage: [0:13:42] :
(Kurz danach bin ich in so ein Loch gefallen. Ich glaube, währenddessen habe ich es gar nicht so richtig realisiert. Den Sommer so danach habe ich mich irgendwie zurückgezogen, habe nicht mehr Ukulele gespielt, habe keine eigene Musik mehr geschrieben, weil ich irgendwie das Gefühl hatte, die Leute mögen mich nicht, weil ich das zu sehr an mich rangelassen habe. Ja, das war ein Prozess, um wieder zu akzeptieren, dass es nicht darum geht, was andere von mir denken. Bzw. die wichtige Kritik ist meine eigene und die von Freunden und Familie. Und dass man dadurch nicht die Liebe zu etwas, was man mag, kaputtmachen lassen sollte.

Würde Jendrik heute wieder am ESC teilnehmen?
[0:18:32] :
Ja, zu hundert Prozent. Wir haben eben über die negativen Seiten geredet. Aber die positiven überwiegen zu hundert Prozent. Das muss ich unbedingt nochmal sagen. Diese Erfahrung, die ganzen Leute, die man kennenlernt, und die Leute, die einem dann auch schreiben und positive Dinge schreiben. Klar, es gibt das Negative, aber das Positive überwiegt zu 100 Prozent.
Also diese ganze Erfahrung, diese Leute, die man kennenlernt, und die, die die Leute, die dann auch ein, die dann auch schreiben und Positives schreiben. Man kriegt so viel Support.

Jendrik über seine Homosexualität:
[0:26:28] :
Also ich glaube ich während meiner Jugend war es mir selber noch nicht so klar, dass ich wirklich schwul bin. Es ist das ging dann er so im Studium los, dadurch, dass dann da alle so offen waren. Und das ist einfach so ein offenes Thema war. Die Theaterwelt ist ja sehr, sehr offen. Da habe ich dann so gecheckt. Ach, das geht ja auch. Und oh, ich glaube, das empfinde ich auch so.