Interzone meets Sylvain Rifflet & Jon Irabagon

Interzone sind Trompeter Mario Rom, Bassist Lukas Kranzelbinder und Herbert Pirker, Schlagzeug. Sylvain Rifflet und Jon Irabagon feiern den Minimalisten Moondog.

"Everything is Permitted" - Mario Rom's Interzone und Sylvain Rifflet mit Jon Irabagon treffen im ersten NDR Jazz Konzert des Jahres 2020 im Hamburger Rolf-Liebermann-Studio aufeinander.

Konzert #4
Do, 20.02.2020 | 20 Uhr
Fr, 21.02.2020 | 20 Uhr
Hamburg, Rolf-Liebermann-Studio (Oberstraße 120)

Set 1:
Mario Rom's Interzone:
Mario Rom Trompete
Lukas Kranzelbinder Bass
Herbert Pirker Schlagwerk

Set 2:
Sylvain Rifflet & Jon Irabagon
Sylvain Rifflet Saxofon
Jon Irabagon Saxofon
Sylvaine Hélary Flöte
Philippe Gordiani Gitarre
Rembrandt Frerichs Klavier
Nicolas Larmignat Perkussion (für Benjamin Flament)

Hinweis:
Das Parken auf dem Gelände des NDR ist aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Es werden Taschenkontrollen durchgeführt.

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Interzone - Bop-Grooves

Wo Interzone auftreten, überschlagen sich die Kritiker. "Noch nie habe ich eine Gruppe von Musikern gehört, die so unglaublich gut miteinander spielen", hieß es nach einem Konzert in New York.

Lukas Kranzelbinder - Mastermind von Shake Stew - und Herbert Pirker sind weit mehr als nur die Sidekicks für den 1990 geborenen Trompeter Mario Rom, über den die ZEIT schrieb, er spiele Soli, "die in Europa ihresgleichen suchen".

"Everything is Permitted" ist das Motto des österreichischen Trios, das raue, schamanistisch angehauchte Bop-Grooves genauso beherrscht wie ein zärtliches "Blue Velvet"-Cover.

"Perpetual Motion - a Celebration of Moondog"

Louis Thomas Hardin fiel auf: zwei Meter groß, mit Rauschebart, Umhang und gehörntem Helm trieb er sich jahrzehntelang in den Häuserschluchten New York Citys herum. Hardin war jedoch nicht bloß ein Straßenmusiker - als "Moondog" schuf er minimalistische Kompositionen, die Künstler wie Philip Glass maßgeblich beeinflussten.

Nun führen ein französischer und ein amerikanischer Saxofonist die Werke des 1999 verstorbenen Exzentrikers auf. Sylvain Rifflet und Jon Irabagon verpassen den Songs im Sextett ein sehr persönliches Update: krummer Swing trifft auf wilden Bebop und grenzenlose Abenteuerlust.