Tatort

Tod vor Scharhörn

Dienstag, 13. Juli 2021, 22:00 bis 23:30 Uhr
Mittwoch, 14. Juli 2021, 01:45 bis 03:15 Uhr

Der gewaltsame Tod eines Kollegen macht den Kommissaren Stoever und Brockmöller in ihrem letzten gemeinsamen Fall zu schaffen: Helmut Weckwört, zu dessen Pensionierung die Kommissare eben noch ein Ständchen eingeübt hatten, liegt erschossen in einem Straßengraben. Es sieht nach Raubmord aus. Stoever und Brockmöller stoßen bei den Ermittlungen in Weckwörts Umfeld schnell auf einige Überraschungen: Weckwörts Ehefrau Margot, wesentlich jünger als ihr verstorbener Mann, scheint mit dem Tod ihres Mannes sehr gefasst umzugehen. Weckwörts unehelicher Sohn, zu dem er ein sehr enges Verhältnis hatte, fährt zur See und scheint in privaten Schwierigkeiten zu stecken.

Seltsame Dinge geschehen auf Neuwerk

Die Kommissare überprüfen zunächst die letzten Fälle, die Weckwört bearbeitet hat. Dabei entdecken sie eine anonyme Anzeige bei einer Firma für Seekarten. Parallel zu den Ermittlungen der Kommissare spielen sich auf den Hamburger Inseln Neuwerk und Scharhörn seltsame Dinge ab: Der alte Inselarbeiter Helm beobachtet, dass ein dunkelhäutiger Junge sich in den Dünen versteckt. Helm behält seine Entdeckung für sich, spürt dem Jungen aber hinterher. Woher kommt der Junge und was will er auf der Insel?

Im Zuge ihrer Ermittlungen auf Neuwerk decken die Kommissare Stoever (Manfred Krug, l.) und Brockmöller (Charles Brauer, r.) einen Bestechungsskandal im Hamburger Seeamt auf. © © NDR/M. Sawhney
Im Zuge ihrer Ermittlungen auf Neuwerk decken die Kommissare Stoever und Brockmöller einen Bestechungsskandal im Hamburger Seeamt auf.

Inzwischen haben die Kommissare herausgefunden, dass Margots Bruder Malte Lehmann und Weckwört sich kurz vor dessen Tod getroffen haben. Weckwört hatte seinen Schwager dringend zur Selbstanzeige aufgefordert, denn Lehmann hatte sich als technischer Direktor eines Klinikums kräftig bereichert. Die Kommissare treiben ihn in die Enge, bis er alles zugibt. Doch für die Tatzeit hat er ein hieb- und stichfestes Alibi.

Was hatte Weckwört vor?

Stoever und Brockmöller müssen neu ansetzen. Ihr Weg führt sie nach Neuwerk. Dort hat Inselfuchs Helm inzwischen den verletzten Jungen aufgenommen und versteckt. Doch die Kommissare haben andere Sorgen: Sie finden heraus, dass Weckwört am Tag seines Todes auf Neuwerk angerufen hat, um eine Pferdekutsche zur Vogelinsel Scharhörn zu bestellen. Was hatte er vor? Hatte die geplante Reise etwas mit seinem Tod zu tun?

Schritt für Schritt wird den Kommissaren der Zusammenhang zwischen ihrem Kollegen und dem dunkelhäutigen Jungen auf Neuwerk klar: Sie entdecken ein Flüchtlingsdrama, bei dem ihr Kollege Weckwört helfen wollte, seinen Widersachern jedoch unterlegen war.

Schauspieler/in
Manfred Krug als Stoever
Charles Brauer als Brockmöller
Kurt Hart als Stefan Struve
Anne Bennent als Margot
Hans Peter Hallwachs als Helmut Weckwört
Ulrich Gebauer als Malte Lehmann
Horst Krause als Behrens
Jan Anders als Sönke Riedel
Anna Thalbach als Susanne Riedel
Autor/in (Drehbuch)
Kamera
Hartmund E. Lange
Regie
Jürgen Bretzinger
Redaktion
Mussgiller, Daniela