Beraten und verkauft - Die dubiosen Geschäfte des Mario Ohoven
Mit dem Vertrieb von umstrittenen Immobilienfonds verdiente der glamouröse Mittelstandspräsident Mario Ohoven Millionen. Für seine Kunden lief es nicht so gut. Viele verloren ein Vermögen und fühlen sich über den Tisch gezogen. Ihr Vorwurf: Ohovens Firma kassierte horrende Provisionen. Allein in Berlin haben sich inzwischen mehrere hundert klagefreudige Anleger formiert, es geht um Forderungen in Millionenhöhe.
Ärger, von dem Vorzeigemittelständler Ohoven nichts wissen will. An mehr als 400 Steuersparobjekten hätten seine Kunden prima verdient, versichert er. Seltsam nur: Anfang des Jahres hat er sich von seinem erfolgreichen Fondsvertrieb getrennt - zum Schnäppchenpreis. Ein Fluchtversuch?
