Morddeutschland

Der Briefmarkenhändler

Freitag, 05. Oktober 2018, 21:15 bis 21:45 Uhr

Rekonstruktion eines Geldscheins. © NDR, honorarfrei

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Im November 2010 wird der Briefmarkenhändler Robert Hodde tot in seiner Wohnung in Hameln aufgefunden. Er liegt bereits seit vier Tagen in seiner Badewanne und hat schwere Kopfverletzungen. Im Wohnzimmer, im Flur und im Badezimmer finden die Ermittler viele Blutspuren. Die Obduktion ergibt dann aber, dass der Briefmarkenhändler erdrosselt wurde, bevor ihn jemand in die Badewanne legte.

Wenig Freunde, viele Feinde

Ein Motiv ist zunächst nicht erkennbar. Im Laufe der Ermittlungen finden die Beamten jedoch heraus, dass Robert Hodde sehr viele Feinde hatte. Er hat sich offenbar mit vielen in seinem näheren Umfeld angelegt und auch geschäftlich diverse Kunden und Kollegen verärgert. Das macht es für die Ermittler besonders schwierig, weil sie niemanden finden, der in letzter Zeit in der Wohnung des Opfers war. So wissen sie auch nicht, was dort fehlt und was verändert wurde. Mehrfach glauben sie, eine gute Spur gefunden zu haben. Mehrfach scheitern sie. Für den Leiter der Mordkommission ist dieser Fall ein Wechselbad der Gefühle. Schließlich bringt ein falscher 200-DM-Schein den Durchbruch.

Was ist das Motiv?

Einblick in die Arbeit der Ermittler

Die True-Crime-Reihe erzählt die Geschichten spektakulärer Ermittlungen, in deren Mittelpunkt die Kriminalistik steht und nicht die Grausamkeit der Taten.

Morddeutschland gibt eindrucksvoll Einblick in die aufwendige Arbeit und die innovativen Methoden der Ermittler. Sie sind den Tätern mit Verstand, Taktik und Präzision auf der Spur, bis sie sie schließlich fassen können. Die Kamera geht mit den Ermittlern an die Orte, die für den Fall wichtig waren. Die Dokumentation zeigt, wie extrem aufwendig und mühsam Mordermittlungen sind, wie Kriminalisten denken und welche winzige Details am Ende zum Durchbruch führen können.

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Autor/in
Björn Platz
Produktionsleiter/in
Michael Schinschke
Redaktion
Florian Müller