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Irlands Riviera - Die Küste der Grafschaft Cork

Donnerstag, 04. November 2021, 20:15 bis 21:00 Uhr
Samstag, 06. November 2021, 13:15 bis 14:00 Uhr

Idyllische, bunte Hafenstädtchen, spektakuläre Felseninseln und, dem Golfstrom sei Dank, mit einem angenehm milden Klima. Welch eine Küste! "Riviera" nennen die Bewohner*innen der Grafschaft Cork deshalb ihre Heimat. Die "irische Riviera" ist aber nicht nur malerisch, sondern auch äußerst charismatisch.

Ziegenmelken mit Arbeiterliedern

Auf Cape Clear, einer schroffen Felseninsel, lebt und arbeitet der Ziegenhirte Ed Harper seit mehr als 40 Jahren, und zwar hoch oben über den Klippen. Das ist nicht gerade ungewöhnlich für Irland, aber Ed ist von Geburt an blind! Jetzt im Alter helfen ihm Freunde und Nachbarn. Melken aber lassen sich die Ziegen nur von Ed persönlich, vielleicht auch, weil er dabei Volks- und Gewerkschaftslieder trällert.

Olympiasieger im kleinen Skibbereen

Das kleine Dorf Skibbereen erlebt ein sportliches Wunder nach dem nächsten. Für den örtlichen Ruderclub haben Paul O'Donovan und Fintan McCarthy in Tokio eine Goldmedaille geholt und Emily Hegarty Bronze. Das "olympische Dorf" Skibbereen ist komplett aus dem Häuschen, Lametta, Flaggen und Plakate an jeder Ecke. Sogar die grünen Briefkästen wurden jetzt golden übertüncht.

Der Kussbegleiter von Blarney Castle

Der Legende nach hörte der Schlossherr von Blarney Castle einst einen Schrei und rettete ein Mädchen, die Tochter einer Hexe, vor dem Ertrinken. Der Schlossbesitzer hatte einen Wunsch frei und wollte unbedingt von seinem Stottern befreit werden. Dazu sollte er den Blarney-Stein küssen, hoch oben in der Schlossmauer. Heute pilgern vor allem US-Amerikaner*innen mit irischen Wurzeln nach Blarney Castle, um kopfüber in schwindelerregender Höhe per Mauer-Kuss eloquent zu werden. Colum Murphy ist als Kussbegleiter beim Schloss angestellt. Ausgerechnet Colum selbst macht nicht gern viele Worte, kann dafür aber fest zupacken.

Zur Insel mit einer rostigen Seilbahn

Wer kein Boot hat, kommt auf die Insel Dursey nur mit einer abenteuerlichen Seilbahn. Die rostige Kabine aus den 1960er-Jahren nimmt maximal sechs Erwachsene auf. Hin und zurück dauert die Tour gut 15 Minuten, dazu der Akt des Ein- und Aussteigens. Beträchtliche Wartezeiten sind vorprogrammiert. Insulaner*innen haben daher Vortritt, meist sind sie schwer bepackt, ob mit Bierkiste oder Baumaterial.

Autor/in
Michael McGlinn
Kamera
Jörg Hammermeister
Schnitt
Maren Großmann
Ton
Henry Wein
Mitarbeit
Lisa Wolff
Bildtechnik
Oliver Stammel
Tonmischung
Pierre Brand
Sprecher/in
Philipp Schepmann
Dagmar Dreke
Clemens Gerhard
Jesse Grimm
Volker Hanisch
Gerhart Hinze
Sandra Kob
Elena Wilms
Produktionsleiter/in
Tim Carlberg
Redaktion
Ralf Quibeldey

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