Nordmagazin - Land und Leute

Donnerstag, 11. Juni 2020, 18:00 bis 18:15 Uhr

Ermittlungen: Verdachtsfälle im Zusammenhang mit Kindesmissbrauch erhöhen sich

Die Verdachtsfälle im Zusammenhang mit Kinderpornografie steigen deutschlandweit rasant an. Die zuständigen Ermittler in Rostock bearbeiten derzeit 80 entsprechende Verfahren. Die Diskussion über härtere Strafen für Kindesmissbrauch und die Verbreitung von Kinderpornografie hält bundesweit an. Derzeit liegt die Strafandrohung bei bis zu drei Jahren. Im Vergleich: beim Ladendiebstahl ist die Strafe bis zu fünf Jahren. Diese Strafen seien in den Augen der Kinderschützer zu niedrig.

Existenzängste: Gastronomie-Branche kämpft ums Überleben

Wegen der Corona-Krise sind in Deutschland offenbar etwa 70.000 Kneipen und Restaurants akut in ihrer Existenz gefährdet. Der Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes, Zöllick, sagte der "Rheinischen Post", auch nach der Wiederöffnung der Gastronomie kämpfe die Branche ums Überleben. In einer Umfrage des Verbandes hätten mehr als 80 Prozent der Betriebe angegeben, unter den Corona-Auflagen nicht wirtschaften zu können. Eine Ausweitung der Hilfen durch die Politik sei zwingend notwendig, so Zöllick.

Gedenkort: Ferienresort in Alt Rehse vor der Eröffnung

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es drei Gedenkorte, die an die NS-Geschichte erinnern: Prora, Peenemünde und Alt Rehse. Inmitten der Mecklenburgischen Seenplatte erstreckt sich ein wunderschöner Park, 65 Hektar groß. Früher war Alt Rehse NS-Musterdorf und Sitz der Reichsärzteführerschule. Seit einigen Jahren erfahren Park und Dorf Alt Rehse am Westufer des Tollensesees eine neue Belebung, seit eine Unternehmerin aus Süddeutschland das Gelände gekauft hat. Nun steht die Eröffnung des Ferienresorts „Park am See“ unmittelbar bevor.

Redaktionsleiter/in
Sibrand Siegert