Hamburg Journal

Donnerstag, 13. Februar 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr
Freitag, 14. Februar 2020, 04:15 bis 04:45 Uhr
Freitag, 14. Februar 2020, 09:30 bis 10:00 Uhr

Entscheidung Köhlbrandbrücke

Am 13. Februar wird in Berlin der Ersatz für die in die Jahre gekommene Köhlbrandbrücke vorgestellt. Zwei Möglichkeiten: Die favorisierte Tunnellösung oder eine neue Brücke. Hamburg hat gut verhandelt. Die Elbquerung mit der alten Köhlbrandbrücke aus den 1970ern wird zur Bundesstraße, damit beteiligt sie der Bund an den Kosten. Rund 50 Prozent werden so übernommen. Die Gesamtkosten, so wird geschätzt, belaufen sich auf drei Milliarden Euro. Was sagen die Spediteure und die Hamburgerinnen und Hamburger, wenn ihr zweites Wahrzeichen verschwindet und was sagt die Hafenwirtschaft?

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Köhlbrandquerung: Hamburg einigt sich mit Bund

Ein Ersatz für die marode Köhlbrandbrücke wird teuer. Nun gibt es eine Einigung, die die Kosten für Hamburg verkleinern dürfte: Die Köhlbrandquerung bekommt den Status einer Bundesstraße. mehr

Cum-Ex-Geschäfte und die Rolle der Politik

Recherchen von Panorama und "Die Zeit" zeigen, dass mehrere SPD-Spitzenpolitiker Warburg-Banker trafen, während gegen diese wegen Cum-Ex-Geschäften ermittelt wurde. Die Hamburger Finanzbehörde verzichtete auf die Rückforderung von 47 Millionen Euro, die sich die Warburg Bank durch Cum-Ex-Geschäfte verschafft hatte. Die Stadt Hamburg wusste spätestens seit 2016 von ihren Ansprüchen gegen Warburg. Die größte Privatbank Deutschlands hatte über Jahre hinweg sogenannte Cum-Ex-Deals abgewickelt, bei denen sich Banken einmal bezahlte Steuern mehrfach erstatten ließen. Experten werten den Cum-Ex-Skandal deshalb als größten Steuerraubzug der deutschen Geschichte.

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Das Erste: Panorama

Cum Ex: Hamburg verzichtete auf 47 Millionen von Warburg Bank

Das Erste: Panorama

Hamburg hat auf eine Forderung von 47 Millionen Euro aus Cum-Ex-Geschäften der Warburg Bank verzichtet. mehr

Jetzt! Junge Malerei in Deutschland in den Deichtorhallen

Ein Jahr lang sind mehrere Kuratoren verschiedener deutscher Museen und Galerien durch Künstlerateliers im ganzen Land gereist und haben rund 200 davon ausgewählt, so dass die ganze gegenwärtige Vielfalt des künstlerischen Schaffens abgebildet wird.  Die Ausstellung will einen Versuch unternehmen, einen umfassenden Überblick über die gegenwärtige Malerei in unserem Land zu geben. Mit dabei ist die Hamburger Malerin Paula Baader, die in London an der Kunstakademie studiert hat. Das Hamburg Journal geht mit ihr durch die Ausstellung und wirft einen Blick auf die moderne deutsche Malerei.

Weitere Themen:

- Open Ship auf der MS Cape Race
- HSV und St. Pauli vor den Ligaspielen
- Hamburg Tipps

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