Hamburg Journal

Montag, 27. Januar 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr
Dienstag, 28. Januar 2020, 04:15 bis 04:45 Uhr
Dienstag, 28. Januar 2020, 09:30 bis 10:00 Uhr

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Coronavirus: Wie schützt sich Hamburg?

Das Coronavirus in China breitet sich weiter aus. Würde das Virus eingeschleppt, wäre in Hamburg das Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) zuständig. Die Leiterin der Abteilung für Infektionskrankheiten am UKE, Marylyn Addo, sieht die Stadt gut vorbereitet. "Wir haben unser Personal geschult und wissen, worauf wir achten müssen", sagt die Expertin. Am Hamburger Flughafen gibt es bisher keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen. Die Gesundheitsbehörde holt jedoch mehrmals täglich neue Informationen ein. Der Vorteil in Hamburg: Die Stadt hat keine direkte Flugverbindung in die zentralchinesischen Millionenmetropole Wuhan. Der Einsatz von Infrarot-Thermometern, mit denen Reisende wie in China auf mögliches Fieber getestet werden, seien für deutsche Flughäfen bislang nicht geplant.

Hamburgs Erinnerungskultur zum Holocaust-Gedenktag

Im Ernst-Deutsch-Theater wird am Montag wieder der Bertini-Preis für Zivilcourage verliehen. In diesem Jahr werden vier Projekte junger Hamburger ausgezeichnet, die in besonderer Art und Weise Erinnerungsarbeit für die Opfer des Nationalsozialismus leisten und sich gegen Fremdenhass und für Zivilcourage engagieren. Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert. Festrednerin ist Bischöfin Kirsten Fehrs, Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hält ein Grußwort. Der Bertini-Preis wird traditionell am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus verliehen.

Weitere Informationen

22. Bertini-Preis für Schüler mit Zivilcourage

Zum 22. Mal ist in Hamburg der Bertini-Preis für Zivilcourage verliehen worden. Vier Projekte von Schülerinnen und Schülern erhielten die Auszeichnung für die Erinnerung an die NS-Opfer. mehr

Das Thema Erinnerungskultur wird auch in der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Neuengamme betrachtet. Seit ein paar Tagen ist sie eine selbstständige Stiftung. Ziel ist es die Gedenkstättenarbeit in Hamburg zu stärken und die Erinnerungskultur weiter aus- und aufzubauen. Doch was heißt das konkret? Zum einen wird 2020 mit dem Bau des neuen Dokumentationszentrums denk.mal Hannoverscher Bahnhof in der Hafencity begonnen. Zum anderen wurden die Arbeitsgruppen "Ort der Verbundenheit" und die "Werkstatt der Verbundenheit" geschaffen. Beides Projekte, die mit Angehörigen, Jugendlichen und Studierenden, das Konzept einer partizipativen Gedenkwerkstatt für die KZ-Gedenkstätte Neuengamme erarbeiten.

FC St. Pauli vor dem ersten Einsatz des Jahres

Wenn man die Schlagzeilen liest, dann ist die Vorbereitung des FC St. Pauli auf das neue Fußball-Jahr eine Katastrophe: Den besten Spieler verkauft, katastrophaler Rasen im Trainingslager und Rückreise-Chaos wegen des Sturmes in Spanien. Die Hoffnung liegt aber auf dem zweiten Blick: Die Mannschaft ist im Trainingslager enger zusammengerückt, hat dort viel am Offensivspiel gearbeitet und hatte Zeit, Trainer Luhukays Vorstellungen vom Fußball umzusetzen. Der Gegner Greuther Fürth ist zwar knapp besser platziert, aber die Kiezkicker wollen trotzdem mit einem Sieg ins neue Jahr starten.

Weitere Themen:

- Ehrlich Brothers in der Barclaycard Arena
- Der vergessene Wald - Hamburgs letzte Wildnis
- Ärger um einen Narkosearzt

Produktionsleiter/in
Edgar Rygol
Redaktionsleiter/in
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Redaktion
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