Hamburg Journal

Samstag, 23. November 2019, 19:30 bis 20:00 Uhr
Sonntag, 24. November 2019, 09:30 bis 10:00 Uhr

La vie est belle: 7. Hamburger Uniball

Die Uni hat in diesem Jahr viel zu feiern: Sie ist 100 Jahre alt geworden, hat Exzellenzcluster gewonnen und wird damit in den kommenden Jahren viele Millionen Euro zusätzlich bekommen. Wenn das kein Grund zum Feiern ist! Gemeinsam mit dem Partnerland Frankreich hat die Uni zahlreiche Menschen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft ins Hotel Grand Elysée geladen. Unter dem Motto "La vie est belle" - das Leben ist schön startet das rauschende Fest am Sonnabend ab 18.15 Uhr. Die Begrüßung der Veranstaltung übernimmt der Direktors, Dieter Lenzen, eine weitere Ansprache gibt es vom Ersten Bürgermeister, Peter Tschentscher.

Die Chippendales und Paul Jahnke in der Barclaycard Arena

Ein Name - ein Programm - ein Kult: Die Chippendales. Vorweihnachtlicher Pflichttermin für zahllose Freundinnen- und Bürocliquen. Die Chippendales stehen seit über 30 Jahren für heiße Moves, coole Tunes und echte Hotties und versprechen pure Unterhaltung mit immer wiederkehrender Kreisch-Garantie! Die weltweite Nummer eins unter den Male-Revueshows wird den Ladies auch in diesem Jahr wieder den Kopf verdrehen und ihnen eine unvergessliche Nacht bescheren. "Let’s Misbehave" - laszive Versprechung und Titel der aktuellen Show die unter Mitwirkung des Hamburger Ur-Bachelors Paul Jahnke einen vorweihnachtlichen Riesenspaß verspricht, für alle die Freude des männlich-muskulöses Körperkults.

Oft unsichtbar: Obdachlose Frauen

Uta machte ganz alleine Platte in der Hamburger Innenstadt und wurde dann zusammengeschlagen: "Als Frau obdachlos zu sein und keinen Aufpasser an deiner Seite zu haben - das ist das schlimmste, was dir passieren kann", sagt die Mutter von vier Kindern. Zehn Jahre lang war sie praktizierende Alkoholikerin, zehn Jahre lang lebte sie auf der Straße. Laut Sozialbehörde ist nicht einmal jeder fünfte Obdachlose in Hamburg weiblich. Experten halten dagegen: Die Dunkelziffer sei höher, doch Frauen machen sich unsichtbar, schlüpfen irgendwo unter. Mittlerweile hat Uta einen Platz im Containerprojekt der Caritas ergattert, versucht hier ihr Leben zu ordnen. Drei Mal die Woche hilft sie bei der Garten- Reiniguns- und Holzarbeit und erhält dafür eine Aufwandsentschädigung - und findet doch keine Wohnung: "Ich bin bei der SAGA eingeschrieben, aber da passiert nichts." Woran hapert die Eingliederung in der Realität?

Weitere Themen:

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- Porträt: Michael Lang - Der Macher des Ohnsorg Theaters
- Weihnachtsstern und Christrose - was hält länger?

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