Hamburg Journal

Dienstag, 22. Oktober 2019, 19:30 bis 20:00 Uhr
Mittwoch, 23. Oktober 2019, 04:15 bis 04:45 Uhr
Mittwoch, 23. Oktober 2019, 09:30 bis 10:00 Uhr

Neues Gesetz: Diskussionen über Mensch-Tier-Bestattungen

Wenn das geliebte Haustier stirbt, bricht für viele erstmal eine Welt zusammen. Zu dem schmerzhaften Verlust kommt allerdings noch die Frage: Was machen wir jetzt mit dem gestorbenen Tier? In Hamburg haben Tierbesitzer nun eine neue Möglichkeit, von ihrem Liebling Abschied zu nehmen: Sie können eine Urne mit der Asche des Tieres in der Grabstelle beisetzen lassen, in der sie später selbst bestattet werden wollen. Das ermöglicht Hamburgs neues Bestattungsgesetz, das am Mittwoch in der Hamburgischen Bürgerschaft diskutiert wird. Wir sprechen mit Befürwortern und Gegnern des neuen Gesetzes.

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Die Einfahrt des Friedhofs Ohlsdorf. © NDR Foto: Florian Wöhrle

Ohlsdorfer Friedhof will Mensch-Tier-Gräber

Auf dem Friedhof in Hamburg-Ohlsdorf können sich Menschen möglicherweise bald das Grab mit ihren Tieren teilen. Doch zunächst müsste dafür ein Gesetz geändert werden. (19.11.2018) mehr

Kampf gegen die Sucht: 40 Jahre Lukas Suchthilfezentrum

Tim B. (*Name geändert) ist 28 Jahre alt - süchtig nach Amphetaminen war er zehn Jahre lang. Langsam reingerutscht ist er in die Sucht, doch das Speed hat ihn kaputt gemacht. Dann kam er zum diakonischen Lukas Suchthilfezentrum. Nach einer stationären Therapie ist er jetzt im Nachsorgeprogramm. Unbedingt will er sein Leben endgültig in den Griff bekommen: auch weil er eine vier Jahre alte Tochter hat. Das Lukas Suchthilfezentrum feiert Dienstag sein 40-jähriges Bestehen. Jährlich betreut das Team 1.200 Menschen, die unter unterschiedlichsten Abhängigkeiten leiden: von Alkohol, Medikamenten, Cannabis, Heroin und Glücksspiel.

St. Pauli Theater: Herbert Knaup in "Der Sohn"

Florian Zellers neues Drama zeigt ein weiteres Mal ein komplexes Porträt familiärer Abgründe. In der Hauptbesetzung: Herbert Knaup und Johanna Christine Gehlen. Nicolas ist 17 und kein fröhliches, unbeschwertes Kind mehr. Alles um ihn herum ist zu viel für ihn. Erwachsenwerden, das Abschlussjahr im Gymnasium, die Trennung der Eltern und die neue Familie des Vaters. Die bedrohliche Schwermut des Sohns und die Sorge seiner Eltern lassen die Familie erstarren. Szenenreich lässt Zeller das Tempo gegen Ende immer schneller und dramatischer werden bis er seinem Publikum schließlich zwei Varianten anbietet, wie die Geschichte enden könnte. Das Hamburg Journal ist bei einer der beiden Voraufführungen dabei, um den Zuschauern schon mal einen Eindruck des Stücks zu vermitteln, ehe "Der Sohn" am Mittwochabend im St. Pauli Theater Premiere feiert.

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Das St. Pauli Theater am Spielbudenplatz. © St. Pauli Theater Foto: Stefan Malzkorn

St. Pauli Theater - Hamburgs ältestes Privattheater

Als das St. Pauli Theater 1841 eröffnet, ist St. Pauli noch Teil von Hamburgs Vorstadt. Bis heute steht das Theater am selben Fleck: 175 Jahre voller Kuriosität, Skandal und Erfolg. (31.05.2016) mehr

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