Hamburg Journal

Donnerstag, 13. September 2018, 19:30 bis 20:00 Uhr
Freitag, 14. September 2018, 04:15 bis 04:45 Uhr
Freitag, 14. September 2018, 09:30 bis 10:00 Uhr

Aktion Seenotrettung auf dem Rathausmarkt

Nach der großen Demonstration für die Seenotrettung Geflüchteter im Mittelmeer wollen die Aktivisten nicht lockerlassen. Am Donnerstag gibt es auf dem Rathausmarkt eine Aktion - verbunden mit der Aufforderung an Hamburgs Ersten Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD), Hamburg zu einem sicheren Hafen zu machen. Die Organisationen rund um die SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Hendrikje Blandow-Schlegel fordern Tschentscher auf, sich den Bürgermeistern der Städte Bonn, Düsseldorf, Köln, Berlin, Potsdam, Freiburg, Kiel, Osnabrück und Bremen anzuschließen. Sie haben sich bereit erklärt, Geflüchtete zusätzlich aufzunehmen und setzen sich dafür ein, die Seenotrettung im Mittelmeer wieder zu ermöglichen. Parallel erscheint eine Anzeige im "Hamburger Abendblatt", 16.400 Unterschriften sind schon gesammelt.

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Tausende demonstrieren für Seenotrettung

In Hamburg haben mehr als 10.000 Menschen friedlich für Seenotrettung im Mittelmeer und gegen rechts demonstriert. Sie forderten: Hamburg soll ein sicherer Hafen für Geflüchtete werden. (02.09.2018) mehr

Streit um City-Baustellen: Verkehrsbehörde in der Kritik

Seit Monaten ärgern sich Autofahrer in der Innenstadt über eine Vielzahl von Baustellen. Dabei rühmt sich die Verkehrsbehörde, ihre Baustellenkoordination sei im "bundesweiten Vergleich gut aufgestellt". Für die FDP ist diese Aussage aufgrund der Gleichzeitigkeit der City-Baustellen blanker Hohn. Die CDU schlägt einen 6-Punkte-Plan vor. Unter anderem solle auf bestimmten Baustellen im Schichtbetrieb gearbeitet werden. Die Verkehrsbehörde winkt ab: Das gäbe es bereits, allerdings nur dort, wo der Lärmschutz von Anwohnern dem nicht im Weg stünde. Die Dauer-Baustelle am Dammtor wäre demnach prädestiniert dafür - weit und breit kein Wohnhaus. Und trotzdem ruhen die Arbeiten ab dem späten Nachmittag und am Wochenende. Noch bis November müssen Autofahrer hier mit Behinderungen rechnen.

Otto als Maler - Die Ausstellung im MKG

Die meisten kennen ihn als Komiker, der auch seine lustigen Ottifanten zeichnen kann. Tatsächlich ist Otto Waalkes 1970 nach Hamburg gekommen, um Kunst zu studieren. Hier im Lerchenfeld hat er das Handwerk von der Pike auf gelernt, altmeisterliche Schichtmalerei, aquarellieren, malen in Öl und Acryl und natürlich das Zeichnen. Seine Karriere als Komiker hat ihm dann wenig Zeit für sein künstlerisches Talent gelassen, aber seit einigen Jahren widmet er sich in seinem Haus und Atelier in Blankenese wieder verstärkt der Malerei. Das Museum für Kunst und Gewerbe widmet dem 70-Jährigen nun eine große Ausstellung mit mehr als 200 Exponaten. Das Hamburg Journal trifft sich mit Otto und wird mit ihm durch die Ausstellung laufen.

Weitere Themen:

- Jean-Michel Jarre im Planetarium
- HSV-Vorbericht
- Hamburg Tipps

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