Hamburg Journal

Donnerstag, 24. Juni 2021, 19:30 bis 20:00 Uhr
Freitag, 25. Juni 2021, 04:15 bis 04:45 Uhr
Freitag, 25. Juni 2021, 09:30 bis 10:00 Uhr

Grundeinkommen in neuer Phase

Janine Schwarze ist eine von den Glücklichen: Die Hamburgerin bekommt seit ein paar Monaten 1.000 Euro im Monat, einfach so. Der Berliner Verein "Mein Grundeinkommen" verlost schon seit Jahren 1.000 Euro für 12 Monate, sobald er die durch Spenden zusammen bekommen hat. Die Idee des Sozialexperiments: Alle Menschen sollten das bekommen, denn so würden sie freier und motivierter das tun, was ihnen Spaß macht und sie letztendlich weiterbringe. Seit Juni nun wird das Projekt auch gezielt wissenschaftlich vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung begleitet: Ab jetzt erhalten die Probandinnen und Probanden drei Jahre lang 1.200 Euro monatlich. Und was sagt Hamburg dazu? Der Senat sieht das bedingungslose Grundeinkommen weiterhin kritisch - vergangenen Herbst schon hat er das Volksbegehren des Vereins "Expedition Grundeinkommen Hamburg" gestoppt und lässt derzeit vor dem Verfassungsgericht  prüfen, ob ein spezieller Hamburger Modellversuch (der nach einem Volksbegehren die Konsequenz wäre) überhaupt haushaltspolitisch genehmigungsfähig wäre.

Corona - Meine Geschichte: Sandra Ploog, ambulante Pflegerin

Als das Hamburg Journal Sandra Ploog im Februar 2021 im vollen Corona-Lockdown das erste Mal in Bergedorf und Lohbrügge begleitet, waren längst nicht alle Seniorinnen und Senioren geimpft. Insbesondere für ihre Klientinnen und Klienten, also für Menschen, die zu Hause versorgt werden, war es schwer, einen Termin im Impfzentrum zu ergattern. Schwierige Bedingungen für einen Beruf, der viel Nähe und direkten Kontakt mit den zu Pflegenden mit sich bringt. Bei einem erneuten Besuch des Hamburg Journals, vier Monate später, hat sich vieles geändert. Die meisten sind geimpft, auch sie selbst. Die Gefahr und die Angst andere oder sich selbst anzustecken ist deutlich kleiner. Das Hamburg Journal spricht mit Sandra über ihre Situation nach harten Monaten und ihren Erwartungen an die kommende Zeit.

Star-Bassist Avishai Cohen bringt die Elbphilharmonie zum Swingen

Sein Platz ist in den meisten traditionellen Musikbands und -gruppen eher hinten: Der Bass. Avishai Cohen hat das geändert: Er steht vorne, an der Bühnenkante. Hier vermischt der israelische Bassist, Sänger und Komponist Jazz-Rhythmen mit den musikalischen Traditionen des Nahen Ostens – und füllt damit seit fast 20 Jahren mühelos jede große Halle. Das Hamburg Journal trifft ihn und sendet einen Nachbericht dieses besonderen Konzertabends.

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  • 1. Ferientag
  • Neues von der Welpenmafia
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